Herrliche Tage im Schauerhaus

Am Dienstag, den 22. November machte sich die 3. Klasse trotz schlechtem Wetter auf den Weg zum Schullandheim nach Oberaudorf. Im Nieselregen wanderten wir zum Schauerhaus hinauf. Dort räumten wir dann zuerst unsere Zimmer ein und bezogen die Betten. Zum Mittagessen bekamen wir leckere Spaghetti mit Salat. Da das Wetter leider für die geplante Wanderung zu schlecht war, trafen wir uns anschließend im Seminarraum und bastelten unsere Weihnachtsbäume für den Verkauf durch den Elternbeirat. Dann brachte uns Frau Voith das neue Adventslied bei und etwas Zeit zum gemeinsamen Spielen hatten wir danach auch noch.

Nach dem Abendessen erforschten wir mit Hilfe der Schauerhaus-Rallye unser Schullandheim. Vor dem Zubettgehen wurde uns noch der 1. Teil einer kleinen Lektüre vorgelesen. Anschließend durften wir dann noch mit der Taschenlampe in unseren Betten lesen und um 22 Uhr war dann absolute Bettruhe, an die wir uns nach einer kurzen Ermahnung auch gut hielten.

Am zweiten Vormittag bastelten wir kleine Wichteln und Waldwesen aus Ton, denen wir dann am Nachmittag in der Natur nach einem schönen Herbstspaziergang bei etwas trüben Wetter ein schönes Zuhause suchten.

Nach dem Abendessen trafen wir uns dann zu unserer Taschenlampenwanderung. Wenn man im Dunkeln unterwegs ist, kann das schon ein bisschen mulmig sein, aber irgendwie war es auch toll.

Am Donnerstag schrieben wir am Vormittag Briefe, übten eine Orffbegleitung zu einem unserer Adventslieder ein und lasen uns danach mit einem Partner in die Weihnachstlektüre ein.

Am Nachmittag war dann der große Forschertag: Wir erfuhren Wissenswertes über das Wasser und durften die dort lebenden Kleinstlebewesen erforschen, die wir zuvor an einem Bach vorsichtig gesammelt hatten. Das Arbeiten mit dem Mikroskop hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Manche Tiere waren in der Vergrößerung direkt ein bisschen gruselig anzusehen.

Anschließend führten wir in der Werkstatt noch einige Experimente zum Thema Wasser durch.

Der Nachmittag hat uns allen richtig gut gefallen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Ryll!

Der Bunte Abend, dem wir alle aufgeregt entgegengefiebert hatten, war toll, weil sich alle Kinder beeindruckende und manche auch recht witzige Beiträge ausgedacht hatten und so einige Kinder ganz ungeahnte Talente zeigen konnte. Nach dem Bunten Abend hatten wir noch etwas Zeit zum ersten Kofferpacken und dann wurde natürlich der letzte Teil der Lektüre vorgelesen. Eingeschlafen sind wir an diesem Abend alle recht schnell.

Am Freitag mussten wir nach dem reichhaltigen Frühstück selbstständig unsere Koffer fertig packen und die Zimmer räumen. Wir nahmen Abschied vom Schauerhaus

und machten uns zuerst zu Fuß und dann mit dem Zug auf den Weg nach Kufstein, wo wir dann noch mit einer Führung mit Verkleidung die Außenbereiche der Festung besichtigten.

Obwohl es uns im Schullandheim sehr gut gefallen hat, freuten wir uns doch sehr, als wir dann mittags wieder von unseren Eltern am Bahnhof abgeholt wurden.

Uns allen haben die schönen Tage im Schullandheim sehr gut gefallen!

Text & Bilder: F. Selmayr

Basteln für den Weihnachtsmarkt

„ZusammenWachsen“ ist das Thema, das uns in diesem Schuljahr begleiten soll. Als Schulfamilie und Klasse zusammenwachsen, an unseren Aufgaben und Herausforderungen wachsen, aber auch mit unserer Heimat zusammenwachsen und sich verbunden fühlen. Um dieses Jahresmotto auch wirklich zu leben, beteiligen wir uns mit Hilfe unseres Elternbeirats beim Tollwod im Mehrgenerationenhaus. In allen Klassen wurde fleißig gebastelt, so dass der Elternbeirat neben Plätzchen eine tolle Auswahl an Weihnachtskarten und Dekoartikel zum Verkauf anbieten kann. In der ersten Klasse gestalteten flinke Hände farbenfrohe Windlichter.

Die Zweitklässler bastelten schöne Winterkarten. In der dritten Klasse wurden Tannenbäume erzeugt.

Und in den vierten Klassen entstanden wunderschöne Christbaumanhänger. Alle Kinder waren mit Freude bei der Arbeit und stolz auf ihre Ergebnisse.

Text: Johanna Riedl

Fotos: J. Riedl, F. Selmayr

Ab aufs Eis – Eislauftag im Hallo Du

Nach zwei Jahren Pause war es nun endlich wieder so weit. Die ganze Schule machte sich mit zwei Bussen auf nach Ebbs ins Hallo Du. Voller Freude stürmten die Kinder die Eisfläche. Egal ob Anfänger oder fortgeschrittene Eisläufer jeder drehte seine Runden.

Besonders schön zu beobachten war das klassenübergreifende Spielen und gegenseitige Helfen. Es wurde Eishockey gespielt, kleine Kunststückchen ausprobiert, ein Parcours durchlaufen oder eine lange Schülerschlange gebildet.

Alle Schülerinnen und Schüler hatten jede Menge Spaß. Am Ende dieses sportlichen Vormittages waren sich alle einig, dass dies ein besonders toller Schultag war und unbedingt wiederholt werden sollte. Vielen Dank an alle Eltern, die uns begleitet und tatkräftig unterstützt haben.

Text: Johanna Riedl

Fotos: Johanna Riedl & Friederike Selmayr

Es obstelt in der 1a

Die erste Klasse beschäftigte sich in den letzten Wochen im Heimat- und Sachunterricht mit dem Thema „Obst und Gemüse“. Obst und Gemüse wurde unterschieden und richtig benannt, Obst in verschiedene Kategorien eingeteilt und der Apfel genauer untersucht. Zum Abschluss bereiteten wir gemeinsam einen leckeren Obstsalat zu.

Fleißig wurden Bananen, Äpfel, Birnen, Melonen und vieles mehr klein geschnitten und dann mit großem Appetit verzehrt.

Text & Fotos: Johanna Riedl

ZusammenWachsen – eine Projektwoche für ein besseres Miteinander

Nachdem es nun eine lange Zeit kaum Möglichkeiten gab, klassenübergreifende Projekte durchzuführen und sich auf diese Weise die Kinder aller Klassen besser kennenlernen, machten wir an der Grundschule Flintsbach in der Woche vor den Herbstferien eine Woche zum Thema „ZusammenWachsen“.

Jeden Tag fand der gemeinsame Startschuss in der Aula statt, wo zuerst unser Schulsong gesungen wurde. Im Anschluss hatten Schüler*innen die Möglichkeit an, ihren Neigungen entsprechenden, unterschiedlichsten Aktionen in jahrgangsgemischten Gruppen teilzunehmen. Sie konnten sich z.B. beim Floorball so richtig austoben,

oder beim Yoga entspannen, sie lernten einen coolen Tanz oder sangen zu „Zusammen“ von den Fanta4. Es wurden auch Waffeln gebacken, die später jedes Kind probieren durfte. „I like English!“- diese Meinung waren alle Kinder, die am Englisch- Workshop zum Thema „Halloween“ teilnahmen. Auch ein „Bandltanz“ wurde erarbeitet, wo bunte Farben als Ausdruck bunter Gefühle verwoben wurden.

Künstlerisch wurde mit viel Kreativität und Freude unter anderem ein Gemeinschaftswerk angefertigt. Auch die neuen Pausenspiele wurden von einigen Gruppen erkundet und ausprobiert. Andere freuten sich an gemeinschaftsstärkenden Spielen oder bauten mit unseren Fachkräften für Werken ein tolles großes Insektenhotel.

Am Ende der Workshops trafen wir uns wieder zu einer kurzen Feedbackrunde in der Aula und sagen das Lied „Miteinander“: Ein richtiger Ohrwurm, den man hoffentlich noch lange durch die Gänge des Schulhauses trällern hören wird.

Am letzten Tag der Projektwoche gestalteten wir einen kompletten Tag im Zeichen des Zusammenhalts. Eine Gruppe bereitete, gesponsert und unterstützt von unserem tollen Elternbeirat, für alle ein tolles gesundes Buffet, das wir uns nach den Workshops schmecken ließen.

Im Anschluss führten viele Gruppen ihre Ergebnisse vor und wir hatten erreicht, was wir wollten: Wir als Schule sind besser zusammengewachsen und alle Kinder und auch Lehrer unserer Schule hatten jede Menge Spaß und Freude an den vielfältigen Aktionen!

Text: Cornelia Mayer

Zurück in die Eiszeit

Gleich nach den Herbstferien machte sich am Montag die dritte Klasse mit dem Zug auf nach Rosenheim, um die derzeitige Ausstellung über die Eiszeit und Steinzeit im Lokschuppen zu besuchen.

Hier konnten wir nicht nur erfahren, wie die Menschen in der unwirtlichen Kaltzeit überleben konnten sondern auch welche Werkzeuge sie sich zu Nutze machten, um z.B. Feuer zu machen oder Tiere zu jagen. Auch entdeckten wir, dass die Kinder damals ganz andere Aufgaben hatten, als heutzutage. Sie erlernten beispielweise, überlebenswichtiges Wissen über Pflanzen, indem sie ihre Mütter beim Sammeln unterstützten. Aber auch, dass die Menschen damals sich bereits in Höhlenmalereien künstlerisch ausdrückten, war interessant.

Besonders die naturgetreuen Nachbildungen der gigantischen Tiere der Kaltzeit, wie z.B. die Mammutfamilie mit ihren riesigen Stoßzähnen, aber auch Wollnashörner, Höhlenbären und Säbelzahntiger beeindruckten die Kinder sehr.

Nach der überaus interessanten Führung durften die Kinder in einem Workshop Pferdezahnketten aus Naturmaterialien wie Gips, Leder, Holzperlen, Federn, Fell- und Lederresten herstellen und mit nach Hause nehmen. Derlei Ketten waren in der Steinzeit „in Mode“. Hier betätigten sich die Schüler*innen mit viel Kreativität und Freude.

So kehrten wir bereichert an Wissen und mit unseren „Schätzen“ von diesem tollen Ausflug nach Hause zurück.

Wandertag auf die Biber

Bei trockenem, kühlem Herbstwetter machte sich die erste Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Riedl und mit ein paar Mamas und Papas über die Wolfsgrube auf in Richtung Biber.

Nach einer ausgiebigen Brotzeit gab es genügend Zeit für eine Blätterschlacht, Verstecken spielen, Klettern und das Legen von Herbstmandalas. Der Vormittag verging somit viel zu schnell. Zurück an der Schule waren sich alle einig, dass dies ein toller Ausflug war.

Text und Bilder: Johanna Riedl

Auf„’s Radl, fertig, los!

Jugendverkehrsschule und Fahrradführerschein

An drei herbstlichen und teils regnerischen Tagen bereitete sich die beiden 4. Klassen unserer Grundschule auf die am vierten Termin folgende praktische Fahrradprüfung vor. Hierzu fuhren wir jeweils für zwei Unterrichtsstunden nach Brannenburg zum Verkehrsübungsplatz an der Wendelsteinbahn. Herr Weigelt und Herr Wicha von der Polizeidienststelle Brannenburg erklärten den Kindern wie immer humorvoll und geduldig wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr und beobachteten sie anschließend in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen.

Zum Beispiel mussten sie in korrekter Weise an einem Hindernis vorbeifahren oder sich in eine Linksabbiegespur einordnen. Bei diesen praktischen Übungen stellten die SchülerInnen immer wieder fest, wie groß doch die Anforderungen sind, die vom Fahrradfahrer im Straßenverkehr abverlangt werden. Insbesondere die Vorfahrtsregelungen erwiesen sich als schwierig. Hier immer an alles zu denken, besonders an „die Lebensversicherung für den Radlfahrer“, das Umsehen über die linke Schulter, war eine Herausforderung. Herrscht hier „rechts vor links“, hat der Gegenverkehr Vorrang oder darf ich fahren? Fragen, die nicht immer so leicht zu beantworten sind. Gut, dass hier zunächst in einem Schonraum geübt wurde.

Nach fleißigem Üben bestanden aber schließlich alle die Fahrradprüfung und können nun als geprüfte Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehmen und hoffentlich die eine oder andere Situation besser einschätzen.

Die vierten Klasse bedankt sich recht herzlich bei den beiden für die Jugendverkehrsschule verantwortlichen Polizeibeamten für diese wichtige Ausbildung.

Text und Bilder: Cornelia Mayer

Wandertag zu Hechtsee

Einen wunderschönen Herbsttag hatten sich die beiden 4. Klassen ausgesucht für ihren Wandertag im Oktober. Wir fuhren mit dem Zug nach Kiefersfelden und stiegen vom Bahnhof hinauf zum Hechtsee. Dort bewunderten wir die in vielen Farben leuchtende Herbstlaubfärbung, frischten das Wissen über die Baumarten auf, entdeckten sogar einige Pilze und suchten nach Wasservögeln.

Nachdem wir den See zur Hälfte umrundet hatten, suchten wir uns ein sonniges Plätzchen, wo wir Brotzeit machen und nach Herzenslust spielen konnten. Die Kinder kletterten herum, bauten mit Naturmaterialien fantasievolle Gebilde und erfanden zahlreiche Gemeinschaftsspiele.

Nach der langen Spielpause ging es weiter zum hinteren Teil des Sees, wo wir Zeit damit verbrachten, die eindrucksvollen riesigen Fische zu beobachten.

Am Kieferer Bach entlang, wo wir auch die Wasserturbine erkundeten, ging es zurück zum Bahnhof. Dort hatten wir noch ein wenig Zeit, am Spielplatz zu toben, bevor der Zug uns um kurz nach eins wieder nach Flintsbach brachte. Es war ein rundum gelungener Ausflug!

Text und Bilder: Cornelia Mayer

Kirtahutsch’n

Wie es Tradition bei uns ist, gibt es an Kirchweih eine Kirtahutsch. Auch wir als Schule pflegen dieses Brauchtum und ließen es uns nicht nehmen, die Kirtahutsch beim Kuchei einen Vormittag lang zu beschlagnahmen. Mit viel sichtlicher Freude und viel Spaß nahmen die Kinder an diesem bayerischen Brauchtum teil.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie Unker. Es war für alle ein tolles, wenn auch für die Kleinen ein etwas anstrengendes Erlebnis.