Zurück in die Eiszeit

Gleich nach den Herbstferien machte sich am Montag die dritte Klasse mit dem Zug auf nach Rosenheim, um die derzeitige Ausstellung über die Eiszeit und Steinzeit im Lokschuppen zu besuchen.

Hier konnten wir nicht nur erfahren, wie die Menschen in der unwirtlichen Kaltzeit überleben konnten sondern auch welche Werkzeuge sie sich zu Nutze machten, um z.B. Feuer zu machen oder Tiere zu jagen. Auch entdeckten wir, dass die Kinder damals ganz andere Aufgaben hatten, als heutzutage. Sie erlernten beispielweise, überlebenswichtiges Wissen über Pflanzen, indem sie ihre Mütter beim Sammeln unterstützten. Aber auch, dass die Menschen damals sich bereits in Höhlenmalereien künstlerisch ausdrückten, war interessant.

Besonders die naturgetreuen Nachbildungen der gigantischen Tiere der Kaltzeit, wie z.B. die Mammutfamilie mit ihren riesigen Stoßzähnen, aber auch Wollnashörner, Höhlenbären und Säbelzahntiger beeindruckten die Kinder sehr.

Nach der überaus interessanten Führung durften die Kinder in einem Workshop Pferdezahnketten aus Naturmaterialien wie Gips, Leder, Holzperlen, Federn, Fell- und Lederresten herstellen und mit nach Hause nehmen. Derlei Ketten waren in der Steinzeit „in Mode“. Hier betätigten sich die Schüler*innen mit viel Kreativität und Freude.

So kehrten wir bereichert an Wissen und mit unseren „Schätzen“ von diesem tollen Ausflug nach Hause zurück.

Wandertag auf die Biber

Bei trockenem, kühlem Herbstwetter machte sich die erste Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Riedl und mit ein paar Mamas und Papas über die Wolfsgrube auf in Richtung Biber.

Nach einer ausgiebigen Brotzeit gab es genügend Zeit für eine Blätterschlacht, Verstecken spielen, Klettern und das Legen von Herbstmandalas. Der Vormittag verging somit viel zu schnell. Zurück an der Schule waren sich alle einig, dass dies ein toller Ausflug war.

Text und Bilder: Johanna Riedl

ZusammenWachsen – eine Projektwoche für ein besseres Miteinander

Nachdem es nun eine lange Zeit kaum Möglichkeiten gab, klassenübergreifende Projekte durchzuführen und sich auf diese Weise die Kinder aller Klassen besser kennenlernen, machten wir an der Grundschule Flintsbach in der Woche vor den Herbstferien eine Woche zum Thema „ZusammenWachsen“.

Jeden Tag fand der gemeinsame Startschuss in der Aula statt, wo zuerst unser Schulsong gesungen wurde. Im Anschluss hatten Schüler*innen die Möglichkeit an, ihren Neigungen entsprechenden, unterschiedlichsten Aktionen in jahrgangsgemischten Gruppen teilzunehmen. Sie konnten sich z.B. beim Floorball so richtig austoben,

oder beim Yoga entspannen, sie lernten einen coolen Tanz oder sangen zu „Zusammen“ von den Fanta4. Es wurden auch Waffeln gebacken, die später jedes Kind probieren durfte. „I like English!“- diese Meinung waren alle Kinder, die am Englisch- Workshop zum Thema „Halloween“ teilnahmen. Auch ein „Bandltanz“ wurde erarbeitet, wo bunte Farben als Ausdruck bunter Gefühle verwoben wurden.

Künstlerisch wurde mit viel Kreativität und Freude unter anderem ein Gemeinschaftswerk angefertigt. Auch die neuen Pausenspiele wurden von einigen Gruppen erkundet und ausprobiert. Andere freuten sich an gemeinschaftsstärkenden Spielen oder bauten mit unseren Fachkräften für Werken ein tolles großes Insektenhotel.

Am Ende der Workshops trafen wir uns wieder zu einer kurzen Feedbackrunde in der Aula und sagen das Lied „Miteinander“: Ein richtiger Ohrwurm, den man hoffentlich noch lange durch die Gänge des Schulhauses trällern hören wird.

Am letzten Tag der Projektwoche gestalteten wir einen kompletten Tag im Zeichen des Zusammenhalts. Eine Gruppe bereitete, gesponsert und unterstützt von unserem tollen Elternbeirat, für alle ein tolles gesundes Buffet, das wir uns nach den Workshops schmecken ließen.

Im Anschluss führten viele Gruppen ihre Ergebnisse vor und wir hatten erreicht, was wir wollten: Wir als Schule sind besser zusammengewachsen und alle Kinder und auch Lehrer unserer Schule hatten jede Menge Spaß und Freude an den vielfältigen Aktionen!

Text: Cornelia Mayer

Auf„’s Radl, fertig, los!

Jugendverkehrsschule und Fahrradführerschein

An drei herbstlichen und teils regnerischen Tagen bereitete sich die beiden 4. Klassen unserer Grundschule auf die am vierten Termin folgende praktische Fahrradprüfung vor. Hierzu fuhren wir jeweils für zwei Unterrichtsstunden nach Brannenburg zum Verkehrsübungsplatz an der Wendelsteinbahn. Herr Weigelt und Herr Wicha von der Polizeidienststelle Brannenburg erklärten den Kindern wie immer humorvoll und geduldig wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr und beobachteten sie anschließend in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen.

Zum Beispiel mussten sie in korrekter Weise an einem Hindernis vorbeifahren oder sich in eine Linksabbiegespur einordnen. Bei diesen praktischen Übungen stellten die SchülerInnen immer wieder fest, wie groß doch die Anforderungen sind, die vom Fahrradfahrer im Straßenverkehr abverlangt werden. Insbesondere die Vorfahrtsregelungen erwiesen sich als schwierig. Hier immer an alles zu denken, besonders an „die Lebensversicherung für den Radlfahrer“, das Umsehen über die linke Schulter, war eine Herausforderung. Herrscht hier „rechts vor links“, hat der Gegenverkehr Vorrang oder darf ich fahren? Fragen, die nicht immer so leicht zu beantworten sind. Gut, dass hier zunächst in einem Schonraum geübt wurde.

Nach fleißigem Üben bestanden aber schließlich alle die Fahrradprüfung und können nun als geprüfte Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehmen und hoffentlich die eine oder andere Situation besser einschätzen.

Die vierten Klasse bedankt sich recht herzlich bei den beiden für die Jugendverkehrsschule verantwortlichen Polizeibeamten für diese wichtige Ausbildung.

Text und Bilder: Cornelia Mayer

Wandertag zu Hechtsee

Einen wunderschönen Herbsttag hatten sich die beiden 4. Klassen ausgesucht für ihren Wandertag im Oktober. Wir fuhren mit dem Zug nach Kiefersfelden und stiegen vom Bahnhof hinauf zum Hechtsee. Dort bewunderten wir die in vielen Farben leuchtende Herbstlaubfärbung, frischten das Wissen über die Baumarten auf, entdeckten sogar einige Pilze und suchten nach Wasservögeln.

Nachdem wir den See zur Hälfte umrundet hatten, suchten wir uns ein sonniges Plätzchen, wo wir Brotzeit machen und nach Herzenslust spielen konnten. Die Kinder kletterten herum, bauten mit Naturmaterialien fantasievolle Gebilde und erfanden zahlreiche Gemeinschaftsspiele.

Nach der langen Spielpause ging es weiter zum hinteren Teil des Sees, wo wir Zeit damit verbrachten, die eindrucksvollen riesigen Fische zu beobachten.

Am Kieferer Bach entlang, wo wir auch die Wasserturbine erkundeten, ging es zurück zum Bahnhof. Dort hatten wir noch ein wenig Zeit, am Spielplatz zu toben, bevor der Zug uns um kurz nach eins wieder nach Flintsbach brachte. Es war ein rundum gelungener Ausflug!

Text und Bilder: Cornelia Mayer

Kirtahutsch’n

Wie es Tradition bei uns ist, gibt es an Kirchweih eine Kirtahutsch. Auch wir als Schule pflegen dieses Brauchtum und ließen es uns nicht nehmen, die Kirtahutsch beim Kuchei einen Vormittag lang zu beschlagnahmen. Mit viel sichtlicher Freude und viel Spaß nahmen die Kinder an diesem bayerischen Brauchtum teil.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie Unker. Es war für alle ein tolles, wenn auch für die Kleinen ein etwas anstrengendes Erlebnis.

Ab in den Wald

dAm 27.09.22 machte sich die Klasse 3a bei einer kühlen und regnerischen Brise auf in den Wald am Petersberg. Dort entdeckten wir Förster Egger, der uns gleich mit einem Vorstellungsspiel begrüßte.

An der Brücke Richtung Wasserfälle wartete schon die nächste Aufgabe auf uns. „Für die Herstellung welcher Dinge, wird Holz benötigt?“, war hier die Frage. Jedes Kind erhielt ein Kärtchen und wir mussten uns sortieren: aus Holz – nicht aus Holz. Das war nicht immer einfach, aber am Ende stand fest, es wird für viel mehr Dinge Holz benötigt, als wir uns vorstellen konnten. „Zum Glück ist Holz ein nachwachsender Rohstoff“, erklärte uns Herr Egger. „Das sollten wir nutzen.“

Kurz danach betraten wir den Wald und wurden gleich von einem Feuersalamander empfangen. Dieser faszinierte uns sehr.  

Nun ging es ans Erforschen. Wir liefen mit Spiegeln unter der Nase, geführt von Herrn Egger, durch den Wald und konnten die Baumkronen bestaunen. Einzelne Baumarten wurden uns vorgestellt und deren Besonderheiten erklärt.

Nach einer ausgiebigen Ess- und Spielpause und einem Rennspiel zum Warmwerden, erfolgte ein Experiment zur Wasserdurchlässigkeit der Stämme. „Wie kommt denn eigentlich das Wasser zu den Blättern?“ Mit Hilfe einer Baumscheibe und Spülmittel, konnten wir durch kräftiges Pusten, selbst entdecken, wie durchlässig eine Scheibe ist. Bildete sich da eine Menge Schaum!

Zum Schluss sollte uns ein Gemeinschaftsspiel verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass ein Wald ein Mischwald ist und nicht nur aus einer Baumart besteht. Jeder war eine andere Baumart und je nachdem, was der Baumart zustieß, wurde sie von den anderen „gehalten“ und konnte so die schwierigen Zeiten überstehen.

Nach einem gemeinsamen Rückblick über all das Erfahrene, machten wir uns auf den Heimweg zur Schule.

Vielen Dank, Herr Egger, für diesen sehr informativen und abwechslungsreichen Schultag.

Text + Fotos: Christine Lamprecht

Hurra, ich bin ein Schulkind!

„Meine Freunde treff ich hier, mit viel Freude lernen wir, gemeinsam schaffen alles wir, Grundschui Flintsbach des san wir…“ Mit diesem Schulsong wurden die 26 ABC-Schützen musikalisch von den beiden vierten Klassen auf dem Pausenhof begrüßt. Frau Selmayr hieß die Erstklässler und ihre Familien herzlich willkommen und wollte von den Kindern wissen, was sie denn schon alles können und auf was sie sich besonders freuen. Selbstbewusst äußerten sich die Kinder und lauschten aufmerksam den Ausführungen von Frau Selmayr, die den Schulbesuch mit einer Bergtour verglich, die auch mal leicht und mal schwerer sein kann und bei der man die eine oder andere Hürde überwinden muss. Was aber mit Pausen und der nötigen Unterstützung gemeistert werden kann.

Nach einem zweiten Lied und der Übergabe eines kleinen Lesezeichens als Willkommensgeschenk der Zweitklässler, durften die Erstklässler mit ihrer Lehrerin Frau Riedl ins Klassenzimmer gehen, während die Eltern von den Damen der Mittagsbetreuung zu Kaffee und Gebäck eingeladen wurden.

In den Klassen lauschten die Kinder der Geschichte vom Löwen Leo, der auch seinen ersten Schultag hatte und dabei etwas Magengrummeln verspürte, am Ende aber dann ganz beruhigt und stolz ist, weil er merkt, dass er auch schon etwas besonders gut kann. Nachdem die Kinder auch Gelegenheit hatten, ihre Stärken zu verbalisieren und ihre tollen Schultüten zu präsentieren, wurde noch etwas gereimt.

Schon war der erste Tag zu Ende und die Eltern konnten ihre stolzen Schulkinder abholen.

Text: Johanna Riedl

Erste Schülervollversammlung – Schüler tragen Mitverantwortung

Am Montag, den 26.09., fand nach langer coronabedingter Pause endlich wieder eine Schülervollversammlung statt. Hier werden aktuell anstehende Themen aus dem Schulleben der Schülerschaft vorgetragen und gemeinsam bei einigen anstehenden Themen darüber abgestimmt, wie es die Mehrzahl der Schüler geregelt haben möchte. Dazu traf sich die ganze Schülerschaft in unserer Aula.

Am Mittwoch davor traf sich der Schülerrat, bestehend aus Schülern der 2., 3. und 4. Jahrgangsstufe, um die anstehenden Themen vorzubesprechen und vorzubereiten. Jetzt am Schuljahresanfang ging es natürlich erst mal um das Verhalten in den Gängen und auf dem Pausenhof. Auch wurde über das sogenannte „Wegnehmen-Spiel“ abgestimmt. Die große Mehrzahl der Schüler entschied sich dafür, dass wir dieses Spiel an unserer Schule nicht spielen wollen. Wir sind schon sehr gespannt, ob sich in Zukunft auch alle daran halten werden. An einige Regeln müssen die Kinder erinnert werden, wie z. B. das Verhalten bei der sogenannten „Pflasterpause“ bei nassem Wetter.

Gemeinsame Regeln sind wichtig und wir freuen uns auf ein gelungenes Miteinander in diesem Schuljahr.