Informationsabend „Lernentwicklungsgespräche“, am 08.12.16 um 19 Uhr

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Klassen 1a und 1b und alle Interessierte!

Hiermit laden wir Sie herzlich zu unserem Informationsabend „Lernentwicklungsgespräche“ am Donnerstag, den 08. Dezember 2016, um 19 Uhr in der Aula der GS Flintsbach ein.

Der neue Lehrplan PLUS ermöglicht es, die Zwischenzeugnisse der 1., 2. und 3. Jahrgangsstufen durch sogenannte Lernentwicklungsgespräche zu ersetzen. Bei einem Lernentwicklungsgespräch handelt es sich um ein Gespräch zwischen der Lehrkraft und dem Kind, dem Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte beiwohnen. In der persönlichen Begegnung und im Gespräch werden die Leistungen des Kindes gewürdigt und im Konsens Ziele sowie konkrete Maßnahmen für das zweite Schulhalbjahr vereinbart.

Wie ein solches Gespräch genau aussehen wird, wann es stattfinden soll und welche Vorteile wir in diesen Gesprächen sehen, möchten wir vor allem unseren neuen Eltern der 1. Jahrgangsstufe an diesem Informationsabend gerne erläutern. Hier haben Sie dann nach unserer Präsentation auch die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu stellen und eventuellen Unklarheiten zu klären. Wir würden uns über Ihr Erscheinen sehr freuen!

Wir öffnen Türen und Herzen

Es ist seit Jahren schon gute Tradition geworden, dass Kinder unserer Flintsbacher Schule zur Eröffnung des Adventmarktes in der Alten Post auftreten dürfen.

So begrüßten in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der beiden dritten Klassen die zahlreichen Gäste im Gemeindesaal. Maxi drückte in seiner Begrüßungsansprache seine Verwunderung darüber aus, dass wir in der Woche zuvor noch im T-Shirt draußen Fußball spielen konnten – und das Ende November! Da musste doch das Eismännlein wieder einmal verschlafen haben! Wir setzten alles daran, es mit unserem ersten Lied aufzuwecken. Wie sehr sich die Kinder schon auf eine zünftige „Wintergaudi“ freuen, ließen sie in dem schmissigen bayerischen Lied hören.

Doch auch besinnlich sollte es zur Eröffnung eines solchen Marktes werden, erklärte Vinzi den Gästen anschließend und dass wir, mithilfe des Heiligen Geistes, des „Spirito Sancto“, nun nicht nur die Türen des Adventsmarktes, sondern auch die Herzen ganz weit öffnen wollen, gaben wir in den folgenden beiden Liedern zu Gehör! Wir hatten dazu ein reichhaltiges Orff-Instrumentarium mitgebracht, auf dem unsere abwechslungsreich und moduliert mit schönen klaren Kinderstimmen vorgetragenen Lieder mehrstimmig begleitet wurden. Einige Schülerinnen spielten auf der Flöte mit, was den Klang zusätzlich abrundete.

Alle Zuschauer beklatschten den kleinen Auftritt verdientermaßen begeistert. Wir wünschen allen einen besinnlichen Advent und eine frohe Weihnachtszeit! Am 7. Dezember dürfen wir die Einlage im Rahmen des Seniorennachmittages in der Alten Post noch einmal wiederholen und hoffen auch dort die Gemüter und Herzen zu erfreuen!

Text: Cornelia Mayer

Auf Entdeckungstour mit dem Förster im Wald

Die beiden 3. Klassen machten sich Mitte November an zwei verschiedenen Tagen zum Unterrichtsgang in den Wald auf. Geführt wurden die Entdeckungstouren jeweils vom Revierförster Herrn Egger, der uns auf bewährte, kindgerechte Weise viel Wissenswertes rund um unsere heimischen Bäume erklärte und anhand etlicher interessanter Aktivitäten und Spiele bewusst machte.

So entdeckten wir, dass es gar nicht so einfach wäre, uns durch den Wald zu bewegen, wenn wir den Boden dabei nicht im Blick hätten. Mit dem Blick in dem Spiegel unter der Nase nahmen wir eine völlig neue Perspektive ein und sahen nun die Baumkronen anstatt des Waldbodens mit seinen zahlreichen Unebenheiten.

Wir erkannten, wie viele Dinge eigentlich aus Holz gemacht sind und welch wertvolles und vielseitig verwendbares Material Holz also ist, das uns zudem als nachwachsender Rohstoff Energie liefert.

Interessant war, zu erfahren, wie schwer es eigentlich für den Baum ist, das Wasser durch die Bahnen bis in die Baumkrone zu transportieren. Dies durften wir selbst erproben, indem wir durch einen langen, dünnen Schlauch Wasser aus einer Trinkflasche sogen. Dass der Baum wirklich Leitungsbahnen hat, erkannten wir, als wir Flüssigseife auf ein Stückchen Ast auftrugen. Als wir von der anderen Seite kräftig hineinbliesen, schäumte die Seife! Da staunten wir nicht wenig!

Natürlich wurden auch immer wieder verschiedene Baumarten bestimmt und die Schüler durften ihr Vorwissen einbringen.

Anhand eines lustigen Spiels wurde außerdem aufgezeigt, dass eine Reinkultur äußerst ungünstig für die Gesunderhaltung und Stabilität eines Waldes ist. Da, wenn es sich um Flachwurzler handelt, wie z.B. die Fichte, bei Stürmen schnell große Waldstücke umstürzen und entwurzeln.

Uns allen machten die Stunden im Wald nicht nur viel Spaß, wir lernten auch jede Menge durch eigenes Handeln und erkannten, wie schützenswert unsere heimischen Wälder sind. Dafür möchten wir Herrn Egger recht herzlich danken!

Text: Cornelia Mayer

Kirtahutsch’n

Wie es Tradition bei uns ist, gibt es an Kirchweih eine Kirtahutsch. Auch wir als Schule pflegen dieses Brauchtum und ließen es uns nicht nehmen, die Kirtahutsch beim Kuchei einen Vormittag lang zu beschlagnahmen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie Unker. Es war für alle ein tolles, wenn auch für die Kleinen ein etwas anstrengendes Erlebnis.

Wandertag auf die Biber

Bei trockenem, kühlem Herbstwetter machten sich die beiden ersten Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Schumacher-Taigel und Frau Riedl begleitet von ein paar Mamas bzw. Omas auf in Richtung Biber. Aufmerksam lauschten die Kinder den Geschichten, die Frau Resch über den Mühlsteinabbau der Biber und den Einsiedler-Lehrer erzählte. Nach einer ausgiebigen Brotzeit wurde gespielt und allerlei Herbstmaterial gesammelt. Zurück an der Schule waren sich alle einig, dass dies ein toller Ausflug war.

Wandertag der 2. Klasse in die Nicklheimer Filze

„13 Hutzelmänner wohnen im Siebengiebelwald, einer alleine, die anderen zu zweit.“ So hieß es in der Geschichte von „Hörbe mit dem großen Hut“, die uns Frau Brigitte Holzner, Moorführerin der Nicklheimer Filze, bei unserem Wandertag erzählte.

Vom Moorparkplatz aus marschierten wir erst durch den Wald. Brombeersträucher, Farne, Pilze und natürlich hohe Bäume erkannten alle Schüler. Doch plötzlich, mitten auf dem Weg, stießen wir auf einen Kreis aus Moos. Darin lagen Stöckchen, Zweige, Rinde und einiges mehr. Was konnte das nur sein? Die Kinder wussten es sofort: Hier muss ein Hutzelmannhaus sein. Doch leider war es ziemlich verwüstet. Schnell errichteten die eifrigen Schulkinder ein neues Haus mit Dach. Sogar ein Schuppen für das Werkzeug wurde gebaut. Ein Hutzelmann braucht so etwas schließlich! Wir führten unseren Weg fort, hörten von Frau Holzner, wie es Hörbe einst erging, als er von Ameisen verfolgt wurde. Ausgerüstet mit kleinen „Waldstaubsaugern“ durchsuchten alle Zweitklässler den Waldboden nach Ameisen. Wegen des feuchten Wetters waren die Waldpolizisten leider zu gut versteckt und ließen sich nicht blicken. Stattdessen konnten aber Käfer, Spinnen und Tausendfüßler gefasst werden. Auf einem weißen Tuch wurden dann alle kleinen Waldbewohner natürlich wieder frei gelassen und bei ihrer Flucht genau unter die Lupe genommen. Wir wanderten weiter, kamen an einen trüben Bach, der genau so aussah, wie ihn Ottfried Preußler in seinem Buch über Hörbe beschrieb. Vielleicht hat Hörbe ja genau hier sein Abenteuer mit dem Untendrunterhut erlebt, welchen er als Boot benutzen musste. Im grünen Klassenzimmer stärkten wir uns. Dort gab es einiges zu bestaunen – Tierpräparate von Moorbewohnern, aber auch eine Eisenbahn. Anschließend durften alle Kinder ihren eigenen Hutzelmann basteln. Ein passendes Stück Holz wurde sofort gefunden und Frau Holzner half beim Bekleben mit Filz und Stoffresten. Die großen Hüte für jeden Hutzelmann wurden von unserer Führerin schon vor unserem Besuch liebevoll gestaltet. Nach einem Abstecher zu den Moorseen und den Vogelbeobachtungsplätzen war unser äußerst spannender Wandertag auch schon wieder zu Ende.

Vielen herzlichen Dank an Frau Holzner für die Führung, die alle sehr begeistert hat. Ein großer Dank auch an die begleitenden Eltern!

Text: S. Herrmann; Bilder: T. Biegon, S. Herrmann

Schöne Tage im Schauerhaus

Bereits zu Beginn des Schuljahres durften die beiden dritten Klassen dieses Jahr mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Selmayr und Frau Mayer sowie unserer Religionslehrerin Frau Huber, die uns netterweise begleitet hatte, ins Schullandheim nach Oberaudorf fahren, wo wir gemeinsam ereignisreiche Tage verbrachten.

—-> hier geht´s zum Bericht „Schöne Tage im Schauerhaus“