Ab 11. Januar Distanzunterricht für alle Schularten

Ab 11. Januar findet verpflichtender Distanzunterricht für alle Schularten statt. Notbetreuung wird angeboten. „Die Eltern sind gebeten, den Betreuungsbedarf gegenüber der Schule formlos und in aller Kürze zu begründen.“
Die entsprechenden Schreiben der Regierung werden Ihnen über Ihren Klassenleiter weitergeleitet.

Für die Notbetreuung gilt nach wie vor der aktuelle Hygieneplan. Bitte achten Sie also darauf, dass Ihr Kind mit Maske zur Notbetreuung kommt. Eine Abfrage bezüglich der Notbetreuung müsste Ihnen heute über die Klassenlehrer zugesandt worden sein.

Im Ministerrat wurde (außerdem) entschieden, anstelle der Faschingsferien (ursprünglich geplant für 15.-19. Februar) eine zusätzliche Unterrichtswoche – im Idealfall im Präsenzunterricht – stattfinden zu lassen.

gez. F. Selmayr, Schulleitung

Verbot der Klarsichtmasken

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wie Sie sicher über die Medien schon mitbekommen haben, sind die Klarsichtmasken nicht mehr zugelassen. Dies wurde uns nun auch von offizieller Seite vom Kultusministerium mitgeteilt.

„Klarsichtmasken als Mund-Nasen-Bedeckung (vgl. RHP 6.3)

Das Gesundheitsministerium hat – basierend auf einer Neubewertung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) – klargestellt, dass Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung entsprechen.

Ich bitte Sie, falls Ihr Kind bis jetzt eine solche Klarsichtmaske getragen hat, Ihrem Kind nun eine Stoffmaske in die Schule mitzugeben. Die Kinder dürfen keine Klarsichtmasken mehr tragen.

gez. Friederike Selmayr, Rektorin GS Flintsbach

Verschärfte Maßnahmen zum Infektionsschutz an den bayerischen Schulen ab 13. Dezember 2020

Da die Infektionszahlen in Bayern weiterhin sehr hoch sind, hat die Staatsregierung daher am 13. Dezember weitere Maßnahmen beschlossen, die u. a. auch die Schulen betreffen. Momentan gelten für unsere Schule folgende Maßnahme:

An allen Schulen ist momentan der praktische Sportunterricht in allen Jahrgangsstufen ausgesetzt. Nach Rückfrage im Schulamt sind Spaziergänge im Freien mit Abstand erlaubt.

Letzter Unterrichtstag vor den Weihnachtsferien ist Dienstag, der 15. Dezember.

Für die unterrichtsfreien Tage, Mittwoch bis Freitag, stellen die Lehrkräfte Materialien zum Üben, Vertiefen und Wiederholen zur Verfügung.

gez. Friederike Selmayr, Schulleitung

Aufteilung der Religionsgruppe 2ab

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Klassen 2a und 2b,

aufgrund des neuen aktuellen Rahmenhygieneplans darf momentan kein Unterricht in gemischten Klassengruppen stattfinden, wenn nicht ein Abstand von 1,5m eingehalten werden kann. Dies ist aufgrund der Gruppengröße in katholischer Religion nicht möglich. Also müssen wir die Klassen in diesem Fach bis auf weiteres getrennt voneinander unterrichten. Dies bedeutet, dass Ihr Kind nur 1 Religionsstunde in der Woche hat. 

Religion 2ab aufgeteilt:

2a: Dienstag, 4. Stunde > Kinder der 2b werden beaufsichtigt.

2b: Donnerstag, 5. Stunde > Klasse 2a wird beaufsichtigt.

Sobald die verschärften Maßnahmen zurückgenommen werden, findet der Religionsunterricht wieder wie gewohnt in der Klassenmischung statt.

gez. Friederike Selmayr, Schulleitung

Weitere Informationen zum Schulbetrieb

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,                                                                

zu Beginn des neuen Schuljahres muss ich Sie über wichtige Regelungen und Informationen, die den Unterricht Ihres Kindes betreffen, unterrichten.

Damit wir Sie in Zukunft über neueste Bestimmungen informieren bzw. Schreiben der Regierung an Sie weitergeben können, bitten wir Sie, regelmäßig unsere Homepage www.grundschule-flintsbach.de zu besuchen.

Wir werden in Zukunft Schreiben der Regierung, die an Sie als Erziehungsberechtigte gerichtet sind, für Sie auf die Homepage stellen. Dort können Sie diese dann einsehen und bei Bedarf ausdrucken.

A) Gemäß des Schreibens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 01. September 2020 gilt momentan eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle auf dem gesamten Schulgelände, das bedeutet also auch beim Betreten des Schulgeländes, des Schulhauses und beim Gang zur Toilette. Bitte schicken Sie Ihr Kind nur mit Maske zur Schule. Ohne Maske darf es das Schulgelände nicht betreten. Ausgenommen ist der Unterricht im Klassenzimmer in den Jahrgangsstufen 1. – 4. Hier kann die Schutzmaske am Sitzplatz abgenommen werden.

Die weitere Entwicklung richtet sich dann nach der zwei Wochen Frist am Infektionsgeschehen im Landkreis und der Gemeinde und wird im Rahmen eines vorgegebenen Drei-Stufen-Planes von der Schule organisiert und festgelegt.

B) Um die Vorgaben des Hygieneplans einzuhalten, bitten wir Sie, folgendes zu beachten:

  • Kinder mit leichtem Schnupfen oder Husten dürfen die Schule besuchen.
  • Lassen Sie bitte Ihr Kind mit unklaren Krankheitssymptomen in jedem Fall zunächst zu Hause und suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.
  • Kranke Schüler mit reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen. Ein Test wird angeraten.

Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist erst möglich, sofern die Schüler mindestens 24 Stunden symptomfrei sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.

C) Änderung für das Ankommen in der Früh an der Schule:

– Buskinder werden nach wie vor ab 7:30 Uhr im Pausenhof beaufsichtigt. (Denken Sie bitte an die Maskenpflicht im Bus und auf dem Schulgelände!)

– Wir bitten alle anderen, Ihr Kind so zur Schule zu schicken, dass es ca. zwischen 7:45 Uhr und 7:50 Uhr dort ankommt.

– Die Kinder benutzen bitte die zugewiesenen Eingänge.

D) Da wir die Klassen in zwei Gruppen in die Pause schicken wollen, gelten ab sofort folgende Unterrichts- und Pausenzeiten:

1. Stunde:        8:00 Uhr – 8:45 Uhr

2. Stunde:        8:45 Uhr – 9:30 Uhr

Pause:             9:30 Uhr – 9:45 Uhr: für 1. + 2. Jgst. draußen in getrennten Gruppen

3. Stunde:        9:45 Uhr – 10:30 Uhr

4. Stunde:        10:30 Uhr – 11:15 Uhr

Pause:             11:15 Uhr – 11:30 Uhr: für 3. + 4. Jgst. draußen

5.Stunde:         11:30 Uhr – 12:15 Uhr

6. Stunde:        12:15 Uhr – 13 Uhr   

E) Wir wollen so oft wie möglich die Pause und auch den Sportunterricht im Freien verbringen, bitten wir Sie, dass Ihr Kind jeden Tag feste, möglichst wasserabweisende Schuhe und eine dem Wetter entsprechende Jacke trägt. Gerne möchten wir auch in der 1. Pause, wenn es das Wetter zulässt,  die Wiese benutzen und die ist in der 1. Pause noch feucht und die Luft – auch an schönen Tagen – meist noch ziemlich frisch.

Ihre Friederike Selmayr, Schulleitung Grundschule Flintsbach

Peter und der Wolf – ein musikalisches Stabpuppentheater

Peter und der Wolf von Sergei Prokofjew ist wohl eine der bekanntesten Werke zum Thema Programmmusik. Sergei Prokofjew erzählt ein Märchen und macht gleichzeitig die Kinder mit den wichtigsten Instrumenten des Orchesters vertraut. Die verschiedenen Charaktere der Geschichte werden durch Leitmotive und ein bestimmtes Instrument dargestellt. Schnell erkennen die Kinder die Instrumente und Figuren und erfahren, dass Musik auch „erzählen“ kann.

Die Klasse 2b hat sich zunächst mit dem musikalischen Werk von Prokofjew beschäftigt. Instrumente kennengelernt, die Instrumente den Figuren zugeordnet und die Figuren anhand der Melodien erkannt.

Im Anschluss bastelten sie eine Kulisse und Figuren für ein Stabpuppentheater. Fleißig wurde der Text zuhause geübt und sowohl im Kunst- als auch im Musikunterricht wurde mit Eifer an dem Theater gearbeitet. Da aufgrund der derzeitigen Situation keine Aufführung vor den Eltern möglich war, entstand ein kleiner Film. Die Kinder fieberten dem Tag des Drehs entgegen und zeigten dann vollen Einsatz.

Es war ein gelungenes, kleines Projekt, bei dem nicht nur musische Kompetenzen geschult wurden, sondern auch künstlerische und sprachliche. Alle hatten Freude dabei und die Resonanz der Eltern war groß.

(Text und Bild Johanna Riedl)

Jugendverkehrsschule und Fahrradführerschein

An drei herbstlichen und teils regnerischen Tagen bereitete sich die 4. Klasse unserer Grundschule auf die am vierten Termin folgende praktische Fahrradprüfung vor. Hierzu fuhren wir jeweils für zwei Unterrichtsstunden nach Brannenburg zum Verkehrsübungsplatz an der Wendelsteinbahn. Herr Weigelt von der Polizeidienststelle Brannenburg erklärte den Kindern wie immer humorvoll und geduldig wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr und beobachtete sie anschließend in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen.

Zum Beispiel mussten sie in korrekter Weise an einem Hindernis vorbeifahren oder sich in eine Linksabbiegespur einordnen. Bei diesen praktischen Übungen stellten die SchülerInnen immer wieder fest, wie groß doch die Anforderungen sind, die vom Fahrradfahrer im Straßenverkehr abverlangt werden. Insbesondere  die Vorfahrtsregelungen  erwiesen sich als schwierig. Hier immer an alles zu denken, besonders an „die Lebensversicherung für den Radlfahrer“, das Umsehen über die linke Schulter, war eine Herausforderung. Herrscht hier „rechts vor links“, hat der Gegenverkehr Vorrang oder darf ich fahren? Fragen, die nicht immer so leicht zu beantworten sind. Gut, dass hier zunächst in einem Schonraum geübt wurde.

Nach fleißigem Üben bestanden aber schließlich fast alle die Fahrradprüfung, können nun als geprüfte Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehmen und hoffentlich die eine oder andere Situation besser einschätzen.

Die vierte Klasse bedankt sich recht herzlich bei Herrn Weigelt und den KollegInnen für die wichtige Ausbildung.

Text und Bild: Cornelia Mayer

Immer grünes Licht: „CO2 Ampel“ sorgt für gute Luft im Klassenzimmer

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist gerade in Zeiten von Corona besonders wichtig, denn man geht davon aus, dass sich das Virus über Aerosole, also kleinste Luftpartikel verbreitet. Daher freut sich die Grundschule Flintsbach über die Spende einer CO2 Ampel der Firma Elektrotechnik Schabus aus Stephanskirchen und der Familie Straßer aus Flintsbach. Ende Oktober wurde uns das Gerät überbracht und soll nun alle Klassen durchlaufen, damit wir aufmerksamer gemacht werden auf eine möglicherweise noch sinnvollere Lüftungsroutine.

Unsere Co2-Ampel

Das optische Warngerät detektiert eine Erhöhung von CO2-Belastungen in Innenräumen, in denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten. Typischerweise sind das Klassenzimmer, Hörsäle, Tagungsräume, aber auch Produktionsstätten, Großraumbüros und ganz allgemein Veranstaltungsräume und alle Innenräume.

1400 ppm CO2 in der Raumluft gelten bereits als „sehr schlechte Luft“, die maximale Arbeitsplatz-Konzentration MAK liegt in Deutschland bei 5000 ppm, die CO2-Ampel „school“ erinnert mit ihrem gelben Licht bereits ab 1000 ppm nach einer Empfehlung des RKI zum ausgiebigen Zug-Lüften des Raumes.

Wer dauerhaft schlechte und verbrauchte Luft einatmen muss, wird müde und verliert deutlich an Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Dies macht sich insbesondere beim Lernen und Arbeiten negativ bemerkbar.

Auch das Immunsystem wird geschwächt, bzw. bei immer frischer Luft spürbar gestärkt und stabilisiert.

Abhilfe gegen schlechte Luft schafft nur regelmäßiges Zug-Lüften, das oft und gerne vergessen wird. Genau hier setzt die CO2-Ampel an. Nicht nur dass sie bei stark erhöhten schädlichen Konzentrationen warnt, vielmehr erzieht sie dazu, rechtzeitig zu lüften, noch bevor die höchste Warnstufe aktiv wird.

In der Klasse 4a konnten wir die Ampel bereits einige Tage ausprobieren und waren gespannt, ob unsere Lüftungsroutine, Zug-Lüften alle 45 min, also etwa nach jeder Unterrichtsstunde, ausreicht. So konnten wir beobachten: Die Lüftung ist dann häufiger nötig, wenn mehr Personen im Raum sind. Auch die Raumgröße spielt eine entscheidende Rolle.

Insgesamt waren wir beruhigt, zu beobachten, dass dann, wenn wir intuitiv gelüftet hätten, auch die Ampel den erhöhten CO2 Gehalt anzeigte.

Vielen Dank an die Familie Straßer und die Firma Schabus für die wertvolle Spende. Text und Bild: Cornelia Mayer

Moorführung in der Nicklheimer Filze

MWir, die Klassen 2a und 2b, nutzten noch das trockene Herbstwetter und machten uns auf zu einem Unterrichtstag in die Nicklheimer Filze. Dort trafen wir unsere Moorführerin, Frau Brigitte Holzner, die uns nicht nur den Unterschied zwischen Wald und Moor, Waldmoos und geschütztem Moormoos fachmännisch erklärte, sondern uns zusammen mit „Hörbe mit dem großen Hut“ auf die Reise durch den „Siebengiebelwald“ Richtung „Rabenteiche“ nahm. An mehreren Stationen las sie uns aus dem Buch von Ottfried Preußler Hörbes Erlebnisse vor. Neben der fesselnden Geschichte durften wir den weichen Boden mit einem Waldstaubsauger noch nach kleinen Lebewesen absuchen und zum Abschluss unseren eigenen Hörbe aus Naturmaterialien und liebevoll bereitgestellten Filzhüten basteln. Dies war für uns alle ein erlebnisreicher und informativer Vormittag. Ein herzlicher Dank dafür an Frau Holzner und die begleitenden Eltern.