Tierische Referate der Zweitklässler

Im Rahmen des HSU-Unterrichtes beschäftigten sich die Kinder der Klassen 2a und 2b mit dem beliebten Thema „Haustiere“. Was bedeutet die Anschaffung eines Tieres? Welches Tier passt zur Familie und zur Wohnsituation? Woher bekommt man ein Haustier? Diese Fragen wurden gemeinsam erörtert und geklärt. Anschließend durften sich jeweils zwei oder drei Kinder ein Tier aussuchen, über das sie sich informierten und danach referierten. Sowohl die Informationsbeschaffung, die Einteilung, wer welche Bereiche übernimmt, als auch die Gestaltung der Plakate wurde in der Schule erledigt. Jedoch wurde auch zu Hause noch weiter recherchiert und sich vorbereitet. So entstanden sehr interessante Referate, die noch in den Wochen des Präsenzunterrichtes in der Schule gehalten werden konnten.

Äußerst mutig und selbstbewusst präsentierten die Zweitklässler ihr Wissen über Hunde, Katzen, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Wellensittiche, Schildkröte, Schlange oder auch die exotische Bartagame. Da diese Tiere aufgrund der aktuellen Situation leider nicht in die Schule kommen konnten, wurden die Referate durch zahlreiche Bilder ergänzt. Dank der Dokumentenkameras, die seit kurzem in jedem Klassenzimmer bereitstehen, konnten sie vergrößert dargestellt werden. Sogar ein selbst gedrehtes Katzenvideo und ein Interview über die Schlange, die über Beamer angesehen werden konnten, bereicherten die Referate. Durch die Einbindung der sehr guten digitalen Ausstattung der Klassenzimmer wurden die Referate der Kinder bereits äußerst professionell. Aber das Wichtigste ist: Es hat den Kindern viel Freude bereitet, sich über ein selbst gewähltes und interessantes Thema zu informieren und ihr Wissen der Klasse zu präsentieren. Ganz nebenbei haben die Kinder zahlreiche Kompetenzen gelernt und weiterentwickelt, die der Lehrplan von ihnen einfordert. Ein dickes Lob an alle Zweitklässler für die tierische Arbeit!

Text: Simone Herrmann

Digitale Ausstattung der Grundschule

Nun hat die Digitalisierung in der Grundschule Einzug gehalten. Wir freuen uns über LAN und, wenn nötig, auch zuschaltbares WLAN in allen Klassenzimmern. Hierfür waren in den letzten Wochen umfangreiche Bauarbeiten nötig, um Leitungen zu verlegen. Auch wurden alle Klassenräume mit leistungsstarken Beamern, Lautsprechern und Dokumentenkameras sowie einer flexiblen Leinwand ausgestattet, sodass nun der Einsatz moderner digitaler Medien überall möglich ist.

Schüler und Lehrkräfte nutzen insbesondere die Präsentation über Dokumentenkameras bereits sehr fleißig. Auch gibt es zahlreiche gute, zu den Unterrichtsinhalten passende, kurze Unterrichtsfilme, die nun eingesetzt werden können.

Es freut uns auch sehr, dass die Bereitstellung von Leihgeräten – I-Pads – für Familien während des Lockdowns und Distanzunterrichts nun bereits seit einigen Wochen möglich ist. Gerade Familien mit mehreren Kindern machten von dieser Möglichkeit gerne Gebrauch, da die Geräte nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für Online – Übungs-Apps wie z.B. „ANTON“ oder „Schaukopf“ genutz werden. Die Aufgaben dazu erhalten die Kinder jeweils über ihre Wochenpläne.  Die 3. und 4. Klasse sind aufgrund der Klassenstärke ja noch im Wechselunterricht und arbeiten jeden zweiten Tag fleißig von zuhause aus.

Die 4. Klasse arbeitet zudem mit der App „Padlet“- einer wöchentlich neu gefüllten digitalen Pinnwand, auf der die SchülerInnen selbstständig auf jeweils aktuelle Wochenpläne, Aufgaben und Lösungen zur Selbstkontrolle, Lernvideos und Lernspiele zugreifen können. So können die Eltern entlastet werden und die SchülerInnen selbstständiger arbeiten. Auch können sie über die App miteinander über das Lernen kommunizieren und eigene Produkte wie selbst erstellte Videos oder Fotos ihrer Arbeiten einstellen und diese wohlwollend kommentieren. Es ist toll zu beobachten, wie rasch und freudig die Kinder eine solche neue Lernumgebung entdecken und zu nutzen lernen. Dies, obwohl wir es vorab nicht in der Schule gemeinsam einführen konnten, weil die Ausstattung dazu noch fehlte.

Schüler und Lehrkräfte nutzen insbesondere die Präsentation über Dokumentenkameras bereits sehr fleißig. Auch gibt es zahlreiche gute, zu den Unterrichtsinhalten passende, kurze Unterrichtsfilme, die nun eingesetzt werden können.

In Kürze werden wir auch I-Pads im Unterricht einsetzen können. Auch die LehrerInnen haben sich immer weiter fortgebildet und neuen Wege erprobt und beschritten. Es wurde ein eigener Schul-Server eingerichtet, um die Videokonferenzen datenschutzrechtlich abzusichern und technisch möglich d.h. stabil zu machen, was immer besser gelang.

Wir sind sehr stolz auf unsere SchülerInnen, die diese schwierige Zeit so diszipliniert und flexibel bestreiten und äußerst dankbar für die tolle Unterstützung der Eltern, die Unsägliches leisten, um ihren Kindern gute Lernbegleiter zu sein. Dass das für viele von ihnen gerade neben Homeoffice und insbesondere mit mehreren Kindern,  alles andere als einfach ist, verdient unsere große Anerkennung!

Vielen Dank auch an die Gemeinde, dass sie es möglich machte, unsere Schule technisch auf einen modernen Stand zu bringen!

Text: Cornelia Mayer

Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) hat anlässlich der bundesweit zunehmenden Nachweise besorgniserregender SARS-CoV-2-Varianten über die Änderungen der Vorgaben für die Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) sowie für die Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld informiert. … Die wesentlichen spezifischen Neuregelungen für den schulischen Kontext lauten:

  • Wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler – ggf. im Nachgang zu einem Schnelltest – mittels PCR nachgewiesen, so sind alle Angehörigen der gesamten Klasse bzw. des Kurses oder der Lerngruppe – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand, – als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) zu betrachten. Für die Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal erfolgt jeweils eine individuelle Risikoermittlung.
  • Die bisherige Kohortenisolation (d.h. Quarantäne der Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulklasse/des betroffenen Kurses) im schulischen Umfeld mit einer Testung an Tag 5 wird nicht fortgeführt. … Künftig müssen sich als KP 1 eingestufte Personen unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne), die Möglichkeit einer Quarantäneverkürzung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test entfällt. Zudem gelten die Quarantäneverpflichtungen auch für bereits geimpfte Personen.

Die dargestellten Änderungen der Quarantänepraxis im schulischen Umfeld werden in der aktualisierten Fassung des Rahmenhygieneplans, die in Kürze bekannt gemacht werden soll, berücksichtigt.

Auszüge aus dem KMS vom 26.02.2021

Aktionen im Distanzunterricht

ANun liegen sechs Wochen Distanzunterricht hinter den Zweitklässlern und ihren Lehrerinnen. Eine Zeit, die sowohl für Kinder, Lehrerinnen als auch Eltern einiges an Kraft, Selbstdisziplin, Kreativität, Organisation und Motivation verlangte. Nach anfänglichen technischen Problemen fanden täglich Onlinetreffen statt, bei denen sich die Kinder erstens sehen und austauschen konnten, aber zweitens auch wichtige schulische Inhalte erklärt und gemeinsam bearbeitet werden konnten. Außerdem entwickelten die Schülerinnen und Schüler mit der Zeit ihre Medienkompetenz weiter.

Um den Kindern die Zeit des Distanzunterrichts etwas zu versüßen und sie beim Lernen zuhause etwas zu motivieren, machte sich Lola – das Maskottchen aus dem Deutsch-Buch auf eine abenteuerliche Reise. Nachdem es ihr bei ihren Lehrerinnen zuhause zu langweilig beziehungsweise zu arbeitsintensiv wurde, entschloss sie sich kurzerhand, jeweils einen Tag bei einem anderen Kind zu verbringen. Dort erlebte sie neben Bobfahren, Musikstunden, Kochen usw. viele spannende Abenteuer. Abends durfte sie dann meistens noch etwas kuscheln, bevor es zum nächsten Kind ging.

Fleißig beim Kochen

Eine Aktion, die nicht nur Lola viel Freude bereitete. Die Kinder und auch einige Eltern hatten ihren Spaß damit und es entstanden tolle Bilder und Geschichten.

Beim Schlittenfahren – Uiii, was für eine Gaudi!

Natürlich darf in diesen Zeiten, vor allem in Flintsbach, auch der Fasching nicht fehlen. Und so wurde am unsinnigen Donnerstag und am rußigen Freitag ein bisschen online Fasching gefeiert. Im morgendlichen Onlinetreffen wurde getanzt und natürlich nach Flintsbacher Faschingsmanier der Fasching begrüßt.

Auf dem Bauernhof
Auf der Burg Falkenstein

Trotz der Aktionen sind alle froh, dass der Unterricht nun endlich wieder in der Schule stattfinden darf und freuen sich auf das gemeinsame Lernen.

Fotos: A. Thomann, L. Roth, M. Berthaler, M. Astner

Text: J. Riedl

Peter und der Wolf – ein musikalisches Stabpuppentheater

Peter und der Wolf von Sergei Prokofjew ist wohl eine der bekanntesten Werke zum Thema Programmmusik. Sergei Prokofjew erzählt ein Märchen und macht gleichzeitig die Kinder mit den wichtigsten Instrumenten des Orchesters vertraut. Die verschiedenen Charaktere der Geschichte werden durch Leitmotive und ein bestimmtes Instrument dargestellt. Schnell erkennen die Kinder die Instrumente und Figuren und erfahren, dass Musik auch „erzählen“ kann.

Die Klasse 2b hat sich zunächst mit dem musikalischen Werk von Prokofjew beschäftigt. Instrumente kennengelernt, die Instrumente den Figuren zugeordnet und die Figuren anhand der Melodien erkannt.

Im Anschluss bastelten sie eine Kulisse und Figuren für ein Stabpuppentheater. Fleißig wurde der Text zuhause geübt und sowohl im Kunst- als auch im Musikunterricht wurde mit Eifer an dem Theater gearbeitet. Da aufgrund der derzeitigen Situation keine Aufführung vor den Eltern möglich war, entstand ein kleiner Film. Die Kinder fieberten dem Tag des Drehs entgegen und zeigten dann vollen Einsatz.

Es war ein gelungenes, kleines Projekt, bei dem nicht nur musische Kompetenzen geschult wurden, sondern auch künstlerische und sprachliche. Alle hatten Freude dabei und die Resonanz der Eltern war groß.

(Text und Bild Johanna Riedl)

Jugendverkehrsschule und Fahrradführerschein

An drei herbstlichen und teils regnerischen Tagen bereitete sich die 4. Klasse unserer Grundschule auf die am vierten Termin folgende praktische Fahrradprüfung vor. Hierzu fuhren wir jeweils für zwei Unterrichtsstunden nach Brannenburg zum Verkehrsübungsplatz an der Wendelsteinbahn. Herr Weigelt von der Polizeidienststelle Brannenburg erklärte den Kindern wie immer humorvoll und geduldig wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr und beobachtete sie anschließend in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen.

Zum Beispiel mussten sie in korrekter Weise an einem Hindernis vorbeifahren oder sich in eine Linksabbiegespur einordnen. Bei diesen praktischen Übungen stellten die SchülerInnen immer wieder fest, wie groß doch die Anforderungen sind, die vom Fahrradfahrer im Straßenverkehr abverlangt werden. Insbesondere  die Vorfahrtsregelungen  erwiesen sich als schwierig. Hier immer an alles zu denken, besonders an „die Lebensversicherung für den Radlfahrer“, das Umsehen über die linke Schulter, war eine Herausforderung. Herrscht hier „rechts vor links“, hat der Gegenverkehr Vorrang oder darf ich fahren? Fragen, die nicht immer so leicht zu beantworten sind. Gut, dass hier zunächst in einem Schonraum geübt wurde.

Nach fleißigem Üben bestanden aber schließlich fast alle die Fahrradprüfung, können nun als geprüfte Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehmen und hoffentlich die eine oder andere Situation besser einschätzen.

Die vierte Klasse bedankt sich recht herzlich bei Herrn Weigelt und den KollegInnen für die wichtige Ausbildung.

Text und Bild: Cornelia Mayer

Immer grünes Licht: „CO2 Ampel“ sorgt für gute Luft im Klassenzimmer

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist gerade in Zeiten von Corona besonders wichtig, denn man geht davon aus, dass sich das Virus über Aerosole, also kleinste Luftpartikel verbreitet. Daher freut sich die Grundschule Flintsbach über die Spende einer CO2 Ampel der Firma Elektrotechnik Schabus aus Stephanskirchen und der Familie Straßer aus Flintsbach. Ende Oktober wurde uns das Gerät überbracht und soll nun alle Klassen durchlaufen, damit wir aufmerksamer gemacht werden auf eine möglicherweise noch sinnvollere Lüftungsroutine.

Unsere Co2-Ampel

Das optische Warngerät detektiert eine Erhöhung von CO2-Belastungen in Innenräumen, in denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten. Typischerweise sind das Klassenzimmer, Hörsäle, Tagungsräume, aber auch Produktionsstätten, Großraumbüros und ganz allgemein Veranstaltungsräume und alle Innenräume.

1400 ppm CO2 in der Raumluft gelten bereits als „sehr schlechte Luft“, die maximale Arbeitsplatz-Konzentration MAK liegt in Deutschland bei 5000 ppm, die CO2-Ampel „school“ erinnert mit ihrem gelben Licht bereits ab 1000 ppm nach einer Empfehlung des RKI zum ausgiebigen Zug-Lüften des Raumes.

Wer dauerhaft schlechte und verbrauchte Luft einatmen muss, wird müde und verliert deutlich an Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Dies macht sich insbesondere beim Lernen und Arbeiten negativ bemerkbar.

Auch das Immunsystem wird geschwächt, bzw. bei immer frischer Luft spürbar gestärkt und stabilisiert.

Abhilfe gegen schlechte Luft schafft nur regelmäßiges Zug-Lüften, das oft und gerne vergessen wird. Genau hier setzt die CO2-Ampel an. Nicht nur dass sie bei stark erhöhten schädlichen Konzentrationen warnt, vielmehr erzieht sie dazu, rechtzeitig zu lüften, noch bevor die höchste Warnstufe aktiv wird.

In der Klasse 4a konnten wir die Ampel bereits einige Tage ausprobieren und waren gespannt, ob unsere Lüftungsroutine, Zug-Lüften alle 45 min, also etwa nach jeder Unterrichtsstunde, ausreicht. So konnten wir beobachten: Die Lüftung ist dann häufiger nötig, wenn mehr Personen im Raum sind. Auch die Raumgröße spielt eine entscheidende Rolle.

Insgesamt waren wir beruhigt, zu beobachten, dass dann, wenn wir intuitiv gelüftet hätten, auch die Ampel den erhöhten CO2 Gehalt anzeigte.

Vielen Dank an die Familie Straßer und die Firma Schabus für die wertvolle Spende. Text und Bild: Cornelia Mayer

Moorführung in der Nicklheimer Filze

MWir, die Klassen 2a und 2b, nutzten noch das trockene Herbstwetter und machten uns auf zu einem Unterrichtstag in die Nicklheimer Filze. Dort trafen wir unsere Moorführerin, Frau Brigitte Holzner, die uns nicht nur den Unterschied zwischen Wald und Moor, Waldmoos und geschütztem Moormoos fachmännisch erklärte, sondern uns zusammen mit „Hörbe mit dem großen Hut“ auf die Reise durch den „Siebengiebelwald“ Richtung „Rabenteiche“ nahm. An mehreren Stationen las sie uns aus dem Buch von Ottfried Preußler Hörbes Erlebnisse vor. Neben der fesselnden Geschichte durften wir den weichen Boden mit einem Waldstaubsauger noch nach kleinen Lebewesen absuchen und zum Abschluss unseren eigenen Hörbe aus Naturmaterialien und liebevoll bereitgestellten Filzhüten basteln. Dies war für uns alle ein erlebnisreicher und informativer Vormittag. Ein herzlicher Dank dafür an Frau Holzner und die begleitenden Eltern.