Änderung des Inzidenzschwellenwertes auf 165 für Grundschulen – ab Montag, 10. Mai, Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Abstand

Bereits ab Montag, 10. Mai findet für alle Jahrgangsstufen der Grundschulen … bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 Wechsel- bzw. Präsenzunterricht statt. Der bisherige Schwellenwert 100 greift in diesem Fall nicht mehr. Bei einem Inzidenzwert über 165 findet – mit Ausnahme der Jahrgangsstufe 4 – Distanzunterricht statt.

Zur weiteren Information kann auf der Homepage des Staatsministeriums unter www.km.bayern.de/unterrichtsorganisation nachgesehen werden.

gez. Friederike Selmayr

Unterricht im Landkreis Rosenheim ab dem 10.05.:

Nach amtlicher Bekanntgabe der Neuregelung für den Inzidenzwert von über bzw. unter 165 findet in dieser Woche auf jeden Fall Wechselunterricht für die 3. und 4. Jahrgangsstufe und Präsenzunterricht mit Abstandfür die 1. und 2. Jahrgangsstufe statt.

Gemäß Beschluss des Ministerrats vom 7. April dürfen nur Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis (Selbsttest in der Schule oder Bestätigung über negativen Selbsttest mitbringen) auf das SARS-CoV-2-Virus am Unterricht und der Notbetreuung teilnehmen. Bei einem Inzidenzwert von über 100 gilt nach wie vor die Regelung, dass der Test nur 24 h gültig ist. Dies wird von der Regierung aber mit 2 Tagen gerechnet. Es wird also jeden 2. Tag ein neuer Test benötigt. Bei einem Inzidenzwert von unter 100 ist der Test 48 h gültig, es wird also alle 3 Tage ein neuer Test benötigt.

Zeigt ein in der Schule von einer Schülerin oder einem Schüler unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest ein positives Ergebnis, so teilt künftig die Schulleitung dieses Ergebnis und den Namen sowie die weiteren in § 9 Abs. 1 IfSG (soweit bekannt) genannten Angaben, d. h. im Wesentlichen Name, Geburtsdatum, Kontaktdaten zu der betreffenden Schülerin oder zu dem betreffenden Schüler unverzüglich dem Gesundheitsamt mit, in dessen Bezirk sich die Schule befindet. Das Weitere übernimmt das Gesundheitsamt.

Beachten Sie bitte auch das neue Merkblatt der Regierung, vor allem die 2. Seite in Bezug auf den Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen.

Änderungen bezüglich Selbsttest an den Schulen – TESTPFLICHT für alle!

Laut Regierungsschreiben vom 09.04.2021 besteht nun eine Testpflicht für ALLE Schüler, Lehrkräfte und an der Schule beschäftigten Personen.

Bei einer Inzidenz unter 100 ist eine zweimal wöchentliche Testpflicht die Voraussetzung für eine Teilnahme am Unterricht und den Besuch der Notbetreuung.

Bei einer Inzidenz über 100 gilt diese Testpflicht mindestens zweimal wöchentlich.

Wer sein Kind in die Schule schickt, willigt automatisch in die Selbsttestung des Kindes ein.

Weitere Informationen stellt das Staatsministerium auf ihrer Webside unter www.km.bayern.de/selbsttests zur Verfügung.

gez. Friederike Selmayr, Schulleitung

Wichtige Informationen bezüglich Unterricht

  • Bei einem Inzidenzwert von unter 100: Sinkt der Inzidenzwert an 5 aufeinanderfolgenden Tagen unter 100, so findet ab dem übernächsten Tag Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Abstand für alle Jahrgangsstufen statt.
  • Bei einem Inzidenzwert von über 100: Steigt der Inzidenzwert an 3 aufeinanderfolgenden Tagen über 100, so findet ab dem übernächsten Tag Distanzunterricht für die 1. – 3. Jahrgangsstufe; die 4. Jahrgangsstufe bleibt im Wechselunterricht.
  • Notbetreuung findet statt, aber mit Testpflicht
  • Bei einem Inzidenzwert von unter 50: voller Präsenzunterricht ohne Mindestabstand aber mit Hygieneauflagen

Verschärfte Maßnahmen zum Infektionsschutz an den bayerischen Schulen ab 13. Dezember 2020

Da die Infektionszahlen in Bayern weiterhin sehr hoch sind, hat die Staatsregierung daher am 13. Dezember weitere Maßnahmen beschlossen, die u. a. auch die Schulen betreffen. Momentan gelten für unsere Schule folgende Maßnahme:

Die Maske muss auch im Klassenzimmer während des Unterrichts getragen werden. Sie darf beim Stoßlüften abgenommen werden.

An allen Schulen ist momentan der praktische Sportunterricht in allen Jahrgangsstufen ausgesetzt. Nach Rückfrage im Schulamt sind Spaziergänge im Freien mit Abstand erlaubt.

gez. Friederike Selmayr, Schulleitung

Weitere Informationen zum Schulbetrieb

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,                                                                

zu Beginn des neuen Schuljahres muss ich Sie über wichtige Regelungen und Informationen, die den Unterricht Ihres Kindes betreffen, unterrichten.

Damit wir Sie in Zukunft über neueste Bestimmungen informieren bzw. Schreiben der Regierung an Sie weitergeben können, bitten wir Sie, regelmäßig unsere Homepage www.grundschule-flintsbach.de zu besuchen.

Wir werden in Zukunft Schreiben der Regierung, die an Sie als Erziehungsberechtigte gerichtet sind, für Sie auf die Homepage stellen. Dort können Sie diese dann einsehen und bei Bedarf ausdrucken.

A) Gemäß des Schreibens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 01. September 2020 gilt momentan eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle auf dem gesamten Schulgelände, das bedeutet also auch beim Betreten des Schulgeländes, des Schulhauses und beim Gang zur Toilette. Bitte schicken Sie Ihr Kind nur mit Maske zur Schule. Ohne Maske darf es das Schulgelände nicht betreten.

B) Um die Vorgaben des Hygieneplans einzuhalten, bitten wir Sie, folgendes zu beachten:

  • Kinder mit leichtem Schnupfen oder Husten dürfen die Schule besuchen.
  • Lassen Sie bitte Ihr Kind mit unklaren Krankheitssymptomen in jedem Fall zunächst zu Hause und suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.
  • Kranke Schüler mit reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen. Ein Test wird angeraten.

Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist erst möglich, sofern die Schüler mindestens 48 Stunden symptom- und fieberfrei sind.

C) Änderung für das Ankommen in der Früh an der Schule:

– Buskinder werden nach wie vor ab 7:30 Uhr im Pausenhof beaufsichtigt. (Denken Sie bitte an die Maskenpflicht im Bus und auf dem Schulgelände!)

– Wir bitten alle anderen, Ihr Kind so zur Schule zu schicken, dass es ca. zwischen 7:45 Uhr und 7:50 Uhr dort ankommt.

– Die Kinder benutzen bitte die zugewiesenen Eingänge.

D) Da wir die Klassen in zwei Gruppen in die Pause schicken wollen, gelten ab sofort folgende Unterrichts- und Pausenzeiten:

1. Stunde:        8:00 Uhr – 8:45 Uhr

2. Stunde:        8:45 Uhr – 9:30 Uhr

Pause:             9:30 Uhr – 9:45 Uhr: für 1. + 2. Jgst. draußen in getrennten Gruppen mit Maske

3. Stunde:        9:45 Uhr – 10:30 Uhr

4. Stunde:        10:30 Uhr – 11:15 Uhr

Pause:             11:15 Uhr – 11:30 Uhr: für 3. + 4. Jgst. draußen mit Maske

5.Stunde:         11:30 Uhr – 12:15 Uhr

6. Stunde:        12:15 Uhr – 13 Uhr   

Ihre Friederike Selmayr, Schulleitung Grundschule Flintsbach

„Unsere Helden der Woche“ – vorgestellt im BR von der Klasse 4a

An einem tollen Projekt durften die beiden Gruppen der Klasse 4a Ende April teilnehmen. Wir wurden ausgewählt, zwei Radiobeiträge für die Radiosendung für Kinder „Radio Mirko“, die täglich um 18.30 Uhr auf Bayern 2 ausgestrahlt wird, zu erstellen.

Unter dem Motto „Der/die hat´s drauf- unser Held/unsere Heldin der Woche“ suchten sich die beiden Gruppen zwei Helden, einen Mann und eine Frau aus. Dabei wurden wir von der Journalistin Geli Schmaus betreut, mit der wir immer wieder in Videokonferenzen zusammenkamen.

So stellte die erste Gruppe, nachdem sie unsere Klasse vorgestellt hatte, zunächst den Nachbarn eines Schülers vor: Den Bergretter Rudi Kolb aus Fischbach, der bereits seit über 30 Jahren bei der Bergwacht Brannenburg Mitglied ist und dort auch viel Erfahrung sammeln konnte mit der Ausbildung und dem Einsatz von Rettungshunden. Die Kinder hatten ihn sich ausgesucht, weil sie davon beeindruck sind, wenn sich jemand mutig und ehrenamtlich für die Rettung von Menschen einsetzt. Eine Stunde lang befragten sie Rudi und er schilderte ihnen seine Arbeit. Die Kinder wollten wissen, welchen Gefahren er und sein Hund sich ausgesetzt sahen und wie sie sich selbst verhalten müssen, wenn sie bemerken, dass jemand in Not ist. Welche wichtigen Dinge beachtet werden müssen, beim Wandern und wie ein Rettungsruf richtig abgesetzt wird, wurden wiederholt. Aus dem aufgenommenen Material wurde ein toller Beitrag zusammengeschnitten.

Da die Klasse ja derzeit im Wechselunterricht unterrichtet wird und in zwei Gruppen unterrichtet wird, durfte die andere Gruppe sich eine Heldin suchen. Wir fanden in Martina Watzlowik, die sich als zweite Vorsitzende vom Gartenbauverein Brannenburg-Flintsbach ein großes Wissen rund um insektenfreundliche Gärten erworben hat, eine fachkundige Interviewpartnerin. Auch an sie hatten die Kinder viele Fragen. Den tierlieben Kindern liegt es am Herzen, dass den so nützlichen Insekten Lebensräume geschaffen werden, die ihre Vermehrung begünstigen, wo sie z.B. genügend Futter finden. Sie wollten natürlich auch wissen, was sie selbst dazu beitragen können, damit sich die Tierchen auch bei ihnen zuhause wohlfühlen. So erkannten sie, dass es gar nicht unbedingt nötig ist, extra Insektenhotels zu bauen, es ist viel wichtiger, den Rasen nicht immer und überall kurz zu halten und z.B. im Herbst Fruchtstände und Stängel stehen zu lassen, damit sich die Insekten dort verpuppen können. Auch „unaufgeräumte Ecken“ im Garten mit Ästen und Laub sind ein wichtiger Rückzugsort.

Nicht nur sachlich lernten die Kinder eine Menge über die Arbeit der Bergwacht und die Gestaltung insektenfreundlicher Gärten durch dieses Projekt. Auch über die Arbeit einer Journalistin, die Recherche und den Schnitt erhielten sie interessante Einblicke. So waren sie schon sehr erstaunt, dass aus dem Aufnahmematerial je nur ein fünfminütiger Beitrag erstellt wurde: Eine tolle Erfahrung! Die Schüler und Schülerinnen konnten stolz sein, sich im Radio zu hören. Auch ihre Musikwünsche durften sie selbst anmoderieren. Beide Sendungen können noch lange nachgehört werden unter BR Kinder.

Text: Cornelia Mayer

Umgang mit Erkältung- und Krankheitssymptomen

1. Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben?

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, (fiebriger) Schnupfen, Gliederschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn einer der folgenden Fälle vorliegt: Die Schülerin bzw. der Schüler ist wieder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) oder die Schülerin bzw. der Schüler hat o Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen), o verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder o gelegentlichen Husten, Halskratzen oder Räuspern.

In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-AntigenSchnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus!

Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.

2. Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) zur Schule?

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome möglich: Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen), verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern.

In jedem Fall ist der Schulbesuch auch bei leichten Krankheitssymptomen nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein AntigenSelbsttest reicht hierfür nicht aus!

Hinweis bei Allergikern: Es ist aber in Ordnung, wenn durch vorige entsprechende Medikamentengabe (abschwellendes Nasenspray und/oder Antihistaminikum) erreicht wird, dass die Kinder (annähernd) symptomfrei in die Schule kommen, denn es geht ja bei diesen Bestimmungen um die Symptome, nicht um die Erkrankung an sich.

Neu: Nach der Genesung von einer Erkrankung mit leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich. Schülerinnen und Schüler die Schule entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Merkblatt vom 22.04.2021

Tierische Referate der Zweitklässler

Im Rahmen des HSU-Unterrichtes beschäftigten sich die Kinder der Klassen 2a und 2b mit dem beliebten Thema „Haustiere“. Was bedeutet die Anschaffung eines Tieres? Welches Tier passt zur Familie und zur Wohnsituation? Woher bekommt man ein Haustier? Diese Fragen wurden gemeinsam erörtert und geklärt. Anschließend durften sich jeweils zwei oder drei Kinder ein Tier aussuchen, über das sie sich informierten und danach referierten. Sowohl die Informationsbeschaffung, die Einteilung, wer welche Bereiche übernimmt, als auch die Gestaltung der Plakate wurde in der Schule erledigt. Jedoch wurde auch zu Hause noch weiter recherchiert und sich vorbereitet. So entstanden sehr interessante Referate, die noch in den Wochen des Präsenzunterrichtes in der Schule gehalten werden konnten.

Äußerst mutig und selbstbewusst präsentierten die Zweitklässler ihr Wissen über Hunde, Katzen, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Wellensittiche, Schildkröte, Schlange oder auch die exotische Bartagame. Da diese Tiere aufgrund der aktuellen Situation leider nicht in die Schule kommen konnten, wurden die Referate durch zahlreiche Bilder ergänzt. Dank der Dokumentenkameras, die seit kurzem in jedem Klassenzimmer bereitstehen, konnten sie vergrößert dargestellt werden. Sogar ein selbst gedrehtes Katzenvideo und ein Interview über die Schlange, die über Beamer angesehen werden konnten, bereicherten die Referate. Durch die Einbindung der sehr guten digitalen Ausstattung der Klassenzimmer wurden die Referate der Kinder bereits äußerst professionell. Aber das Wichtigste ist: Es hat den Kindern viel Freude bereitet, sich über ein selbst gewähltes und interessantes Thema zu informieren und ihr Wissen der Klasse zu präsentieren. Ganz nebenbei haben die Kinder zahlreiche Kompetenzen gelernt und weiterentwickelt, die der Lehrplan von ihnen einfordert. Ein dickes Lob an alle Zweitklässler für die tierische Arbeit!

Text: Simone Herrmann

Digitale Ausstattung der Grundschule

Nun hat die Digitalisierung in der Grundschule Einzug gehalten. Wir freuen uns über LAN und, wenn nötig, auch zuschaltbares WLAN in allen Klassenzimmern. Hierfür waren in den letzten Wochen umfangreiche Bauarbeiten nötig, um Leitungen zu verlegen. Auch wurden alle Klassenräume mit leistungsstarken Beamern, Lautsprechern und Dokumentenkameras sowie einer flexiblen Leinwand ausgestattet, sodass nun der Einsatz moderner digitaler Medien überall möglich ist.

Schüler und Lehrkräfte nutzen insbesondere die Präsentation über Dokumentenkameras bereits sehr fleißig. Auch gibt es zahlreiche gute, zu den Unterrichtsinhalten passende, kurze Unterrichtsfilme, die nun eingesetzt werden können.

Es freut uns auch sehr, dass die Bereitstellung von Leihgeräten – I-Pads – für Familien während des Lockdowns und Distanzunterrichts nun bereits seit einigen Wochen möglich ist. Gerade Familien mit mehreren Kindern machten von dieser Möglichkeit gerne Gebrauch, da die Geräte nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für Online – Übungs-Apps wie z.B. „ANTON“ oder „Schaukopf“ genutz werden. Die Aufgaben dazu erhalten die Kinder jeweils über ihre Wochenpläne.  Die 3. und 4. Klasse sind aufgrund der Klassenstärke ja noch im Wechselunterricht und arbeiten jeden zweiten Tag fleißig von zuhause aus.

Die 4. Klasse arbeitet zudem mit der App „Padlet“- einer wöchentlich neu gefüllten digitalen Pinnwand, auf der die SchülerInnen selbstständig auf jeweils aktuelle Wochenpläne, Aufgaben und Lösungen zur Selbstkontrolle, Lernvideos und Lernspiele zugreifen können. So können die Eltern entlastet werden und die SchülerInnen selbstständiger arbeiten. Auch können sie über die App miteinander über das Lernen kommunizieren und eigene Produkte wie selbst erstellte Videos oder Fotos ihrer Arbeiten einstellen und diese wohlwollend kommentieren. Es ist toll zu beobachten, wie rasch und freudig die Kinder eine solche neue Lernumgebung entdecken und zu nutzen lernen. Dies, obwohl wir es vorab nicht in der Schule gemeinsam einführen konnten, weil die Ausstattung dazu noch fehlte.

Schüler und Lehrkräfte nutzen insbesondere die Präsentation über Dokumentenkameras bereits sehr fleißig. Auch gibt es zahlreiche gute, zu den Unterrichtsinhalten passende, kurze Unterrichtsfilme, die nun eingesetzt werden können.

In Kürze werden wir auch I-Pads im Unterricht einsetzen können. Auch die LehrerInnen haben sich immer weiter fortgebildet und neuen Wege erprobt und beschritten. Es wurde ein eigener Schul-Server eingerichtet, um die Videokonferenzen datenschutzrechtlich abzusichern und technisch möglich d.h. stabil zu machen, was immer besser gelang.

Wir sind sehr stolz auf unsere SchülerInnen, die diese schwierige Zeit so diszipliniert und flexibel bestreiten und äußerst dankbar für die tolle Unterstützung der Eltern, die Unsägliches leisten, um ihren Kindern gute Lernbegleiter zu sein. Dass das für viele von ihnen gerade neben Homeoffice und insbesondere mit mehreren Kindern,  alles andere als einfach ist, verdient unsere große Anerkennung!

Vielen Dank auch an die Gemeinde, dass sie es möglich machte, unsere Schule technisch auf einen modernen Stand zu bringen!

Text: Cornelia Mayer

Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) hat anlässlich der bundesweit zunehmenden Nachweise besorgniserregender SARS-CoV-2-Varianten über die Änderungen der Vorgaben für die Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) sowie für die Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld informiert. … Die wesentlichen spezifischen Neuregelungen für den schulischen Kontext lauten:

  • Wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler – ggf. im Nachgang zu einem Schnelltest – mittels PCR nachgewiesen, so sind alle Angehörigen der gesamten Klasse bzw. des Kurses oder der Lerngruppe – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand, – als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) zu betrachten. Für die Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal erfolgt jeweils eine individuelle Risikoermittlung.
  • Die bisherige Kohortenisolation (d.h. Quarantäne der Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulklasse/des betroffenen Kurses) im schulischen Umfeld mit einer Testung an Tag 5 wird nicht fortgeführt. … Künftig müssen sich als KP 1 eingestufte Personen unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne), die Möglichkeit einer Quarantäneverkürzung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test entfällt. Zudem gelten die Quarantäneverpflichtungen auch für bereits geimpfte Personen.

Die dargestellten Änderungen der Quarantänepraxis im schulischen Umfeld werden in der aktualisierten Fassung des Rahmenhygieneplans, die in Kürze bekannt gemacht werden soll, berücksichtigt.

Auszüge aus dem KMS vom 26.02.2021