Projektwoche „Landwirtschaft“

Die Projektwoche in den ersten Klassen

In der Woche vor den Ferien drehte sich an unserer Schule alles um das Thema „Landwirtschaft – hautnah erleben“.

In den beiden ersten Klassen wurde dazu im Heimat- und Sachunterricht das heimische Obst genauer unter die Lupe genommen und nach Stein-, Kern- und Beerenobst sortiert.

Außerdem lauschten die 30 Erstklässler gespannt und aufmerksam Herrn Benno Schmid, der anhand vieler Bilder seinen Biobauernhof mit Mutterkuhhaltung vorstellte. Wir bekamen einen guten Einblick in die Tätigkeiten eines Landwirtes. Für diesen anschaulichen, informativen Bericht möchten wir uns noch einmal besonders bedanken.

Am nächsten Tag machten sich die beiden Klassen mit ihren Lehrerinnen auf zu Familie Nagele. Über die Wolfsgrube marschierten die Kinder gutgelaunt Richtung Erlach. Bereits auf dem Weg zum Bauernhof der Familie Nagele waren einige Tiere zu sehen, die genau beobachtet wurden. Auf dem Hof nahmen sich die beiden Generationen viel Zeit für uns. Wir durften nicht nur die Kälber streicheln und die Kühe im Stall beobachten, sondern wir sahen sogar wie der Mister, Butler und die Kuhdusche funktionieren. Anschließend wurden wir sogar noch zu Butterbrezen und Kaba eingeladen. Mit unserem Lied zur Projektwoche „Was braucht ma auf dem Bauernhof“ bedankten wir uns recht herzlich für dieses tolle Erlebnis.

Danach wanderten wir noch auf die Biber, wo wir die Sonne genossen, spielten und noch einmal Brotzeit machten. Zurück an der Schule waren sich alle einig, dass dies ein toller Ausflug war.

Zum Abschluss der Projektwoche bereiten die Erstklässler noch ihren eigenen Obstsalat zu. Fleißig wurde das mitgebrachte Obst klein geschnitten und anschließend gemeinsam verzehrt. Insgesamt war dies eine gelungene Projektwoche, bei der die Kinder nicht nur viel erlebt, sondern auch viel Wissenswertes für ihr Leben gelernt haben.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen, die dies möglich gemacht haben.

(Text: Johanna Riedl)

„Wie viele Kühe brauchen wir …?“- Mathematische Herausforderungen in der Landwirtschaftswoche

„… pro Woche, um unsere Schule täglich mit Milch zu versorgen?“ Mit diesem Thema beschäftigten sich die Kinder der 4. Klassen im Mathematik im Rahmen der Woche zur Landwirtschaft. Zuerst wurden Fragen gestellt und Informationen gesammelt, um die benötigten Angaben zu bekommen, um diese Aufgabe überhaupt lösen zu könnten. Eifrig wurde diskutiert: Wer alles zu „unserer Schule“ gehört, wie viel Milch eine Person am Vormittag in der Schule überhaupt im Durchschnitt trinken würde, wie viel Liter Milch eine Kuh am Tag ca. gibt usw. Die Informationen sammelten wir und dann stürzten sich alle eifrig ins Berechnen und Lösen dieser sogenannten „Fermi“-Aufgabe. Die Aussage der verschiedenen Gruppen, dass es bei der 4a z.B. 5 Kühe wären, erzeugte bei mir als Lehrerin ein kleines Lächeln, ein Lob für die Berechnung, aber auch den der Hinweis, dass die Kinder eine Kleinigkeit übersehen hätten. Na einem kleinen Hinweis war es ihnen dann auch schnell klar: Die gleiche Kuh kann ja jeden Tag gemolken werden! Also reichte uns natürlich eine Kuh. Wie erstaunt waren wir, als unsere Freunde aus der 4b dann mit zwei Kühen pro Tag daherkamen. Schnell war uns klar, woher der Unterschied kam: Wir hatten mit 200 ml Milch pro Person gerechnet und die 4b mit 350 ml, was ja fast das Doppelte ist und sie deswegen natürlich auch 2 Kühe bräuchten!

Wir danken der Familien Obermair für den äußerst informativen Besuch auf Ihrem Bauernhof, bei dem wir einen sehr guten Einblick in einen landwirtschaftlichen Betrieb bekommen hatten und somit für unsere mathematische Aufgabenstellung einige wichtige Hinweise für die  Lösung der gestellten Aufgabe erhalten haben.

(Text: Friederike Selmayr)