Murmelbahn

 „Wir bauen eine Murmelbahn!“,

hieß es für die Erst- und Zweitklässler im Heimat- und Sachunterricht der letzten Wochen.

In Gruppen von vier bis fünf Kindern gingen alle begeistert ans Werk. Pläne wurden in der Gruppe gezeichnet und geeignete Materialien ausgewählt. Als Baumaterial kamen diverse Papprollen, Rohre, leere Kunststoffflaschen und Papiere zum Einsatz, die mithilfe von Klebebändern und Drähten auf Kartons oder an Holzwänden befestigt wurden. Beim Bauen stellten sich die Fragen „Hält unsere Bahn?“, „Welche Kugel rollt am besten?“ oder „Rollt die Kugel bis zum Ende?“. So mussten teilweise Stützen zur Verstärkung konstruiert, einzelne Bahnen steiler gebaut oder auch Gefälle verringert werden. Neben all diesen technischen Begriffen, die den Kindern beim Bauen ganz unbewusst vermittelt wurden, stand der Spaßfaktor aber an erster Stelle. Stolz präsentierten die Baumeister ihre aufwändigen Werke, die in den Klassenzimmern, im Glashaus und in den Gängen der Schule stehen. Konzentriert hörten die Schüler dem Rollen der Murmeln zu und freuten sich über jede Murmel die es bis zum Ende schaffte.

Text und Bilder: B. Schumacher Taigel, S. Herrmann

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