Welttag des Buches

„Der Buchstabenfresser“ zu Besuch beim „Welttag des Buches“ 

Lesen lernen ist ein spannendes Abenteuer – aber auch eine geistige Höchstleistung. Die allermeisten Kinder sind mit Feuereifer dabei, fast alle brauchen jedoch immer wieder einen Motivationsschub, damit ihnen die Welt der Buchstaben wirklich vertraut wird.

An der Flintsbacher Schule begingen wir  den „Tag des Buches“ heuer exakt  am Welttag des Buches, dem 23. April, nach gewohnter Tradition. Alle versammelten sich in der Aula, um den ausgewählten Vorleserinnen und Vorlesern aller Klassen zu lauschen.

Gemeinsam wurde „Der Buchstabenfresser“, geschrieben vom erfolgreichen, vielfach ausgezeichneten  Kinder- und Jugendbuchautoren Paul Maar, gelesen. Voran informierten Kinder aus der Klasse 3a über das Leben und weitere Bücher des Schriftstellers.

Im ausgewählten Buch findet Claudia eines Tages im Garten ein großes, leichtes, mit Buchstaben verziertes, himmelblaues Ei. Wird ihm vielleicht ein Saurier entschlüpfen? Oder ein Krokodil? Nein, denn in dem Ei steckt ein Buchstabenfresser!

Was dieser so alles anstellt, belustigte große wie kleine Zuhörer und Leser gleichermaßen.

Die ebenso farbenfrohen wie lustigen Illustrationen konnten von den gebannten Zuhörern am Beamer passend zu den jeweiligen vorgelesenen Textstellen betrachtet werden, wodurch die Inhalte für die Kinder noch anschaulicher wurden. Bestimmt bekamen viele dabei Lust, noch weitere ebenso lustige, von Wortwitz strotzende Bücher von Paul Maar zu lesen, der ja auch so bekannte Bücher wie z.B. „Das Sams“ geschrieben hat.

So lauschten alle gespannt und am Ende war sich jeder einig: Lesen, Vorlesen und auch Zuhören macht Spaß!

Im Anschluss bauten alle Schüler und Schülerinnen in den Klassenzimmern mitgebrachte Bücher zum Verkauf auf und nach der Pause wurde eifrig ver- und eingekauft. Auch die Vorschulkinder und einige Eltern und Großeltern folgten der Einladung hier gut erhaltene Bücher zu erwerben. Alle Kinder zeigten sich davon sehr begeistert und freuten sich sichtlich auf das Lesen ihrer gekauften Leseschätze.

Text: Cornelia Mayer

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