Ausflug Schloss Nymphenburg und Museum

Ausflug zum Schloss Nymphenburg und Museum „Mensch und Natur“ in München

Einen herrlichen und lehrreichen Tag verbrachten die Drittklässler in der letzten Schulwoche vor den großen Ferien in München. Der Bus brachte uns zum Nymphenburger Schloss, das wir begleitet von mehreren Eltern in Kleingruppen besichtigen durften.

Bereits vorab hatten die Schüler erfahren, dass die Gründung Schloss Nymphenburg als Sommerresidenz der Geburt des langersehnten Thronerben Max Emanuel zu verdanken ist, der dem bayerischen Kurfürstenpaar Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen nach zehnjähriger Ehe 1662 geschenkt wurde. Zu dem jetzigen Erscheinungsbild kam es erst nach mehreren später folgenden Bauabschnitten. Die herrschaftlichen Gemächer mit den zahlreichen Wandgemälden betrachteten alle staunend. Spaß hatten sie daran, die Schönheitsgalerien Ludwigs I zu betrachten und lauschten interessiert der skandalumwitterten Geschichte um seine Geliebte: Lola Montez. Mit Spannung erblickten die Kinder das Bett, in dem der Märchenkönig Ludwig II von Bayern und auch sein Bruder Otto, später König von Griechenland,  geboren wurden. Die gesamte Anlage mit den Auffahrten und dem ausgedehnten Schlosspark, beeindruckte die Kinder sehr, auch wenn wir durch das Regenwetter nicht wie geplant im Schlosspark Brotzeit machen konnten.

Nach der Pause begaben wir uns ins angegliederte Museum „Mensch und Natur“.  Dort erhielt die Kinder je nach Interesse eine lernstoffbezogene Führung. Während die einen erfuhren, woher unser Wasser auf der Erde ursprünglich kommt und wie Wasser unsere Berge verändert, erfuhren die anderen Wissenswertes zum Thema „Fressen und gefressen werden“. Die Kinder lauschten mit ihren Kopfhörern gespannt den Erläuterungen und trugen mit ihrem Vorwissen selbst aktiv äußerst rege zum Thema bei. Anschließend konnten alle eigenständig anhand vieler interaktiver Schaukästen, Spiele und weiterer Medien zahlreiche weitere naturkundliche Inhalte erarbeiten und vorhandenes Wissen überprüfen. Auch auf eigene Faust konnte anschließend noch einiges Interessantes erkundet und betrachtet werden.

Alle waren begeistert von diesem tollen Ausflug, auch wenn wir aus verkehrstechnischen Gründen erst am frühen Abend mit sehr großer Verspätung wieder nach Flintsbach zurückkamen.

Text und Bild: Cornelia Mayer

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