Besinnlicher Stationenweg zum Abschluss der Grundschulzeit

Viertklässler verlassen die Flintsbacher Grundschule.

Es war gute Tradition an der Schule in Flintsbach, mit den Viertklässlern beim Abschlussgottesdienst in der Kirche auf das Schuljahr zurückzublicken und den Segen Gottes zu erbitten. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln schien dies im Jahr 2020 keine gute Idee.

Also was tun zum Abschluss der Grundschulzeit in Zeiten von Corona? Religionslehrerin Christine Hartig und Gemeindereferentin Barbara Weidenthaler bereiteten an zwei Tagen im Juli für die Gruppen der vierten Klassen einen Stationenweg vor.

Vor dem Schulhaus, auf der angrenzenden Wiese bis zum Eingang des Pfarrheims und auf der Pfarrhaus -Terrasse wurden sechs Stationen eingerichtet, die die Schüler*innen einzeln besuchten. Dort waren sie eingeladen, mit Texten und Symbolen auf ihre Grundschulzeit zurückzublicken. Dank der Mithilfe von Eltern konnten alle Stationen gut betreut werden.

So gab es zum Beispiel den „Ort der Erinnerung“, an dem die Kinder in einer großen Spirale aus Seilen den Weg zur Mitte gingen und sich einen kleinen Stern als Zeichen für die „Sternstunden“ der Schulzeit mitnahmen. Am Baum dachten sie an die guten Freundschaften in der Schule. Symbol für die angenehmen Gefühle war eine leichte Feder, die unangenehmen Gefühle konnten auf ein Holzscheit geschrieben und in der Feuerschale „verbrannt“ werden.

Es war berührend zu beobachten, wie ernsthaft sich die Kinder auf die Übungen einließen und froh ins Klassenzimmer zurückkehrten. Dort wurde als Erinnerung an die wertvollen Erfahrungen in der Grundschulzeit eine kleine Schatztruhe gestaltet.

Text: Christine Hartig

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