Ausweitung der Notfallbetreuung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

inzwischen sind neue Bestimmungen bezüglich der Inanspruchnahme der schulischen Notfallbetreuung bekannt gegeben worden. Wichtig ist dies vor allem für alle Alleinerziehenden unter Ihnen, die erwerbstätig sind.

In Abweichung zu den bisherigen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notfallbetreuung an der Schule und an der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) gilt ab 27. April 2020 Folgendes:

Das Betreuungsangebot darf bereits in Anspruch genommen werden, soweit und solange 

– ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist oder

– eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist.

 Erforderlich bleibt aber weiterhin, 

– dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und 

– dass das Kind 

o nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann 

  o keine Krankheitssymptome aufweist,

o nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist, und

  o keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Eine aktualisierte Erklärung zur Teilnahme an der Notfallbetreuung wird zeitnah auf der Homepage des Staatsministeriums zur Verfügung gestellt.“ (Auszug aus dem KM-Schreiben vom 24.04.2020.

Sie können das Angebot der Notfallbetreuung gerne wahrnehmen. Bitte geben Sie dann Ihrem Kind die für den täglichen Arbeitsplan notwendigen Materialien in die Schule mit. Die Notfallbetreuung findet für Ihr Kind nur in der regulären Unterrichtszeit statt. Darüber hinaus ist nur für die Kinder, die in der Mittagbetreuung angemeldet sind, eine Betreuung möglich.

Ihre Friederike Selmayr

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.