Mit dem Samurai–Programm neue Kraft schöpfen

Vieles wird uns in unserer hektischen Welt abverlangt und auch Grundschulkinder klagen bereits manchmal über Stress. Möglichkeiten und Techniken kennenzulernen, dieses Gefühl abzubauen, wieder zur Ruhe, zur Konzentration, zu sich selbst zu finden, werden daher immer wichtiger. Entwickelt wurde das „Samurai-Programm“ von Karin Kalbantner-Wernicke, Kinder-Physiotherapeutin und Shiatsu-Lehrerin und ihrem Mann, Thomas Wernicke, Arzt für Allgemeinmedizin mit dem Spezialgebiet „Baby- und Kinderbehandlung“. Die Finanzierung erfolgte über ein Projekt der Sparkassenstiftung. An drei Donnerstagen im Mai durften die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. und der 4. Klasse das „Samurai-Programm“ kennen lernen und einüben. Dieses Projekt unterstützt Kinder darin, von der Anspannung in die Entspannung zu kommen, Haltungsschäden vorzubeugen, sowie deren Motorik, Feinmotorik und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Darüber hinaus erfuhren die Kinder auf spielerische Weise die Selbstwirksamkeit, d.h. sie lernten, dass sie mit einfachen Mitteln etwas bewirken können – bei sich selbst und anderen. Die Einführung übernahm die speziell ausgebildete Lehrtrainerin Marie Niino, die, da sie selbst Japanerin ist, auch viel Wissenswertes über die japanische Kultur zu berichten hatte. Sie stellte das Programm anhand einer kleinen bebilderten Geschichte über zwei japanische Samurai-Schüler vor. Alle Übungen sollen nun ein fester Bestandteil des Unterrichtsalltags werden, denn die Kinder können sie eigenständig und effektiv durchführen. Vielen Dank für die tollen Anregungen!

Text und Foto: Cornelia Mayer

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